NEOS-Chefin

Meinl-Reisinger über Hassnachrichten: "Auch Alkohol im Spiel"

Eine Frau steht im Parlament vor leeren Sitzen, im Hintergrund arbeiten zwei Personen am Computer.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger über Hasskommentare in den sozialen Medien.
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Politiker und vor allem Politikerinnen sehen sich in sozialen Medien häufig mit unzähligen Hasskommentaren konfrontiert - so auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS).

Im "fair&female"-Podcast der "Kleinen Zeitung" erzählt sie nun, was ihr häufig vorgeworfen wird. "Ich bekomme viele Hassnachrichten, in denen es darum geht, dass ich mich angeblich zu wenig um meine Kinder kümmere. Wie ich es wagen könne, als Mutter auch Außenministerin zu sein, also beruflich reisen muss", so die NEOS-Chefin. Ähnliche Vorwürfe würden auch andere berufstätige Mütter oft hören.

Gegen Ende des Podcasts äußert die Außenministerin dann auch noch eine Vermutung: "Jetzt mache ich einen Fass auf, aber ich glaube, man sieht schon bei vielen Kommentaren, dass sie auch vielleicht von einsamen Menschen gemacht werden und zu einer Uhrzeit, wo man denkt, da war jetzt auch Alkohol im Spiel, weil sonst kann ich mir das oft nicht erklären, dass solche Hemmungen fallen können."

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