Umfrage

Merz-CDU stürzt brutal ab: AfD bei fast 30 Prozent

German Chancellor Friedrich Merz is pictured during a press conference at the Chancellery in Berlin, Germany, on June 2, 2026. (Photo by Emmanuele Contini/NurPhoto via Getty Images)
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Ein neuer Sonntagstrend aus unserem Nachbarland Deutschland sorgt für ein politisches Beben: Die Union stürzt auf ein historisches Tief ab, während die AfD die Umfragen klar dominiert.
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Die CDU und CSU haben in der Gunst der Wähler massiv an Zustimmung verloren. Laut dem aktuellen Sonntagstrend, der für die "Bild am Sonntag" erhoben wurde, büßen die Unionsparteien einen Prozentpunkt ein und rutschen auf magere 21 Prozent ab.

BERLIN, GERMANY - MARCH 18: Alternative fuer Deutschland or AFD leaders Alice Weidel and Tino Chrupalla arrive before a government declaration at the Bundestag ahead of a meeting of the European Council in Brussels on March 18, 2026 in Berlin, Germany. The European Council will meet as the U.S.-Israeli conflict with Iran continues. (Photo by Michele Tantussi/Getty Images)
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Für das Bündnis ist dies der schwächste Wert seit dem Jahr 2021. Die SPD stabilisiert sich wie schon in der Vorwoche bei zwölf Prozent, während bei der AfD ebenfalls alles gleich bleibt – sie liegt mit stolzen 29 Prozent weiterhin unangefochten an der Bundesspitze. Die Grünen würden laut den Daten 14 Prozent erreichen, falls am heutigen Sonntag eine Bundestagswahl stattfinden würde. Die Linke kommt derweil auf elf Prozent. Sowohl das BSW als auch die FDP würden mit jeweils mageren drei Prozent an der Hürde scheitern und derzeit nicht in den Bundestag einziehen.

Historischer Absturz der Union

Auch für den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz sieht es aktuell alles andere als rosig aus. Immer mehr Befragte zeigen sich mit der Arbeit des CDU-Politikers zutiefst unzufrieden. In einer weiteren Befragung gaben satte 77 Prozent der Menschen an, dass sie mit der Leistung des Kanzlers unzufrieden sind. Das bedeutet ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Erhebung von Ende April. Nur noch 15 Prozent der Befragten äußerten sich positiv über Merz' Arbeit, was ein Minus von vier Punkten seit April darstellt.

Kanzler Friedrich Merz verliert

Für den aktuellen Sonntagstrend hat das Meinungsforschungsinstitut Insa von Montag bis Freitag insgesamt 1.206 Personen in Deutschland interviewt. Die maximale Schwankungsbreite der erhobenen Daten liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Insa-Chef Hermann Binkert sieht in den vorliegenden Zahlen ein ganz deutliches Warnsignal für die dortige Bundesregierung.

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