"Nicht der beste Freund"

Nach irrem 3:3: Laimer tobt über Schiri

Zwei Bayern-Spieler diskutieren auf dem Spielfeld mit einem Schiedsrichter in gelber Kleidung.
© Getty Images
"Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri"
OE24 auf Google bevorzugen

Wikinger-Wahnsinn statt Bayern-Happy-End! Was für ein irrer Kunstrasen-Krimi in Norwegen. Zur Pause lag der deutsche Rekordmeister gegen Viking Stavanger sensationell mit 0:2 zurück, ehe Harry Kane mit einem Doppelpack die Aufholjagd einläutete und Luis Díaz die Partie sogar komplett drehte. Doch die Wikinger hatten das letzte Wort. Mit dem Treffer zum 3:3 machten die Norweger das Königsklassen-Märchen perfekt und entrissen der Kompany-Elf im zweiten Champions-League-Ligaspiel noch den sicher geglaubten Sieg.

Laimer rechnet mit Schiri ab

Nach der Partie waren die Bayern sauer auf den Schiedsrichter – allen voran auch Konrad Laimer. Besonders eine Szene erzürnte den ÖFB-Star. In der 81. Minute wurde Laimer in einem Zweikampf am Nacken getroffen und blieb liegen. Schiedsrichter Georgi Kabakov unterbrach nicht und schickte den Österreicher anschließend sogar vom Platz. Die Bayern mussten kurzzeitig zu neunt weiterspielen.

"Ich dachte nur, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt, das ist eigentlich eine kleine Karte", so Laimer nach dem Spiel im Interview mit Amazon Prime. "Ich dachte auch immer, Schiri muss ein Spiel unterbrechen bei Kopfverletzungen."

MEHR STORIES IM OE24 E-PAPER LESEN

Für die eingebettete Ausgabe ist Ihre Cookie-Zustimmung für APA und Chartbeat erforderlich. Alternativ können Sie die Ausgabe direkt öffnen.

"Dann fragt er mich, ob ich medizinische Unterstützung brauche. Ich sage Nein und dann schickt er mich einfach raus", schildert Laimer weiter. "Ich dachte, ich muss nur raus, wenn medizinische Unterstützung auf den Platz kommt. Aber vielleicht bin ich auch falsch bei den Regeln."

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden