Mega-Flop?

Neuer Film von "Barbie"-Regisseurin sorgt für Panik bei Netflix

Frau in braunem Anzug lächelt auf rotem Teppich bei den PGA Awards vor Sponsorenwand.
© Variety via Getty Images
Der neue Film von "Barbie"-Regisseurin Greta Gerwig droht, ein Flop zu werden.
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Das nächste große Fantasy-Epos von Streaming-Riese Netflix steht unter keinem guten Stern. Ausgerechnet die Neuverfilmung von "Narnia: The Magician’s Nephew" unter der Regie von "Barbie"-Regisseurin Greta Gerwig (43) sorgt intern für massive Unruhe. Erste Testvorführungen fielen bei den Verantwortlichen durch.

Für stolze 280 Millionen Dollar lässt der Streamingdienst das Spektakel produzieren. Die Rechte an den beliebten Fantasy-Büchern hatte sich das Unternehmen bereits im Jahr 2018 gesichert. Doch erste Testvorführungen gerieten offenbar zum Desaster. Wie die "Daily Mail" berichtet, erklärte ein Insider gegenüber dem Entertainment-Journalisten Jeff Sneider: "Es ist zu 100 Prozent wahr, und alle bei Netflix finden den Film schrecklich! Es ist ein echtes Problem."

"Es war trostlos"

Ein zweiter Insider schilderte die Stimmung im Vorführraum noch dramatischer: "Die ganze Luft war aus dem Raum. Es war trostlos."

Eine Frau mit Sonnenbrille und rotem Mantel lächelt vor rotem Hintergrund.
Meryl Streep. © Gareth Cattermole/Getty Images

Die schlechten Rückmeldungen treffen Netflix in einer ohnehin angespannten Phase. Der Konzern steckt mitten in einer harten Sparwelle und gab erst vor Kurzem den Abbau von rund 1000 Stellen bekannt.

Nur einen Tag später, am 15. Oktober, folgte die nächste Hiobsbotschaft: Content-Chefin Bela Bajaria (56) muss nach fast zehn erfolgreichen Jahren ihren Hut nehmen. In der Branche wird gemunkelt, dass die Top-Managerin nach den teuren Produktionen als mögliches "Bauernopfer" herhalten musste.

Gerwig-Kritik an Netflix-Einmischung

Auch hinter den Kulissen fliegen offenbar die Fetzen. Gerwig soll sich bei ihrem Agenten über die massive Einmischung von Netflix-Filmchef Dan Lin (53) beschwert haben. Zu frühen Schnittfassungen habe sie zahlreiche Anmerkungen erhalten. Gerwigs Vertrauens-Cutter Nick Houy (44) wurden sogar zwei Kollegen für die Nachbearbeitung an die Seite gestellt.

Besondere Skepsis herrscht auch beim Cast: Hollywood-Legende Meryl Streep (77) leiht dem Löwen Aslan die Stimme. Da Aslan in den Büchern von C. S. Lewis als männliche Christusfigur gilt, sorgt die Besetzung für Debatten. Gerwig verteidigte ihren Entschluss damit, dass sie eine Stimme gesucht habe, die "tiefgründig, aber nicht prätentiös" klinge und Würde ausstrahle, ohne schwermütig zu wirken.

Trotz der aktuellen Krise gibt es für Fans einen Hoffnungsschimmer. Schon bei Gerwigs Riesenerfolg "Barbie" soll die erste Rohfassung die Verantwortlichen bei Warner Bros. zunächst nervös gemacht haben. Am Ende wurde der Film ein weltweiter Kassenhit und für den Oscar nominiert.

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