Geld sparen

Neues Online-Angebot für "gute" Lebensmittel

Müllentsorgung.
© Getty Images
Jahr für Jahr landen in Österreich tonnenweise noch genießbare Lebensmittel im Müll – oft wegen eines folgenschweren Missverständnisses rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum.
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Viele Konsumenten halten das Mindesthaltbarkeitsdatum fälschlicherweise für ein Wegwerfdatum. Dabei garantiert es lediglich die optimale Qualität eines Produkts bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Vor allem trockene Lebensmittel oder Konserven sind häufig noch lange danach problemlos verwendbar.

Der entscheidende Unterschied wird oft übersehen: Während "zu verbrauchen bis" bei leicht verderblicher Ware strikt einzuhalten ist, gilt das beim Mindesthaltbarkeitsdatum nicht. Experten empfehlen daher, Lebensmittel anzusehen, daran zu riechen und erst dann über die Entsorgung zu entscheiden.

415.000 Tonnen landen im Müll

Die Folgen sind enorm: Rund 415.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle fallen jährlich in Österreich an. Pro Haushalt gehen dadurch Lebensmittel im Wert von bis zu 800 Euro verloren. Die Website www.wenigermist.at informiert nun über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln und Abfallvermeidung. Das Aufklärungsangebot soll dabei helfen, diese Verschwendung einzudämmen und Geld zu sparen.

Studien zeigen: Rund 10 Prozent der Lebensmittelabfälle in Österreich gehen auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zurück, oft weil es einfach falsch verstanden wird. "Wir werfen Lebensmittel weg, die noch völlig in Ordnung sind – nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Das ist nicht nur teuer für Haushalte, sondern auch eine enorme Belastung für das Klima und Ressourcenverschwendung", so Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

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