Schnee bis auf 1.000 Meter

ORF-Experte Sigi Fink warnt vor Wetter-Sturz: "Tief hat es in sich"

Verschneite Straße mit schneebedeckten Bäumen im Winter in Neustift im Stubaital, Österreich.
© Getty Images
Besonders im Süden ist mit Starkregen und sogar Schnee zu rechnen.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach wochenlanger Trockenheit steht Österreich vor einem markanten Wetterumschwung. Ein kräftiges Italientief bringt ab Mittwoch ergiebigen Regen in den Süden und Südwesten. Gleichzeitig sinken die Temperaturen deutlich, die Schneefallgrenze fällt stellenweise auf 1100 oder sogar 1000 Meter.

"In der Nacht auf Mittwoch kommt die Front", berichtet ORF-Wettermann Sigi Fink auf Facebook. "Von Süden her entsteht dann ein Genua-Tief und dieses hat es in sich." Besonders in Kärnten ist mit kräftigen gewittrigen Regenschauern zu rechnen – Hotspot wird dabei das Lesachtal sein. Dabei sind 100 Liter Regen pro Quadramtmeter möglich.

Nach einer kurzen Verschnaufspause kommt dann die nächste Front. Am Samstag sinkt die Schneefallgrenze sogar auf 1100 oder sogar 1000 Meter. Schneefall könnte es etwa im Mariazellerland oder im Mostviertel, im Salzkammergut Oberösterreichs oder im Arlberggebiet geben.

Die Prognose im Detail

Vor allem in inneralpinen Becken und Tälern, aber auch in den Niederungen im Norden und Osten liegen am Dienstag während der ersten Stunden Nebel- oder Hochnebelfelder zäh bis weit in den Tag hinein. Davon abgesehen präsentiert sich das Wetter meist sonnig und trocken. Lediglich südlich des Alpenhauptkammes stauen sich im Tagesverlauf deutlich mehr Wolken und hier ist bis zum Abend zeitweise mit Regen und mit Regenschauern zu rechnen. Vor allem vom Brenner bis zu den Hohen Tauern bläst föhniger Südwind. Sonst weht tagsüber schwacher bis mäßiger, im Osten mitunter lebhafter Wind aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen minus 2 bis plus 10 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 13 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen.

Person mit gelber Mütze und roter Jacke schaufelt Schnee von einer Einfahrt neben geparkten Autos.
© Getty Images

Eine Kaltfront aus dem Westen sowie ein Italientief im Süden bestimmen zur Wochenmitte zunehmend das Wettergeschehen in Österreich. Während im Osten der Tag noch mit Sonnenschein und nur lokalem Morgennebel startet, überwiegen in den westlichen und südlichen Landesteilen bereits dichte Wolken und es regnet örtlich, am meisten jedoch in Osttirol und Oberkärnten. Im Tagesverlauf breiten sich Wolken und Niederschläge schließlich langsam auf alle Landesteile aus. Im Südosten mischen sich am Nachmittag mitunter auch Gewitter in den Niederschlag. Der Wind weht mäßig, im Osten und im Bergland auch lebhaft und dreht von Südost allmählich auf westliche Richtungen. Die Frühtemperaturen 3 bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 11 bis 21 Grad.

MEHR STORIES IM OE24 E-PAPER LESEN

Für die eingebettete Ausgabe ist Ihre Cookie-Zustimmung für APA und Chartbeat erforderlich. Alternativ können Sie die Ausgabe direkt öffnen.

Eine in der Nacht eingetroffene Störungszone bringt am Donnerstag vor allem in der Osthälfte Österreichs noch einige, teils schauerartige Regenfälle und im Hochgebirge schneit es ab einer Seehöhe von rund 1300 bis 1700m Seehöhe zeitweise. Im Alpenvorland, im Donauraum und am Alpenostrand bläst für einige Stunden noch lebhafter West-Nordwestwind, der schließlich langsam weiter nachlässt. Von Westen her lockert die Bewölkung auf, besonders in Vorarlberg und Tirol scheint häufig auch die Sonne. Am längsten trüb und regnerisch bleibt es im Südosten. Frühtemperaturen 3 bis 11 Grad, Tageshöchsttemperaturen meist nur 10 bis 15 Grad.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden