Vuelta in Andorra

Pogacar dominiert auf 4. Etappe: Felix Gall glänzt als Dritter

Ein lächelnder Radrennfahrer in einem blau-rot-grünen Trikot mit Sponsorenaufschriften wie "DECATHLON" und "VAN RYSEL" steht mit geballten Fäusten und einer weißen Kappe auf einer Bühne vor Publikum.
© Getty Images
Radsport-Superstar Tadej Pogacar flog auf der 4. Vuelta-Etappe nach einem 50-km-Solo allen davon. Der Osttiroler Felix Gall zeigte eine bärenstarke Leistung und sprintete auf Rang drei.
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Auf dem vierten Teilstück der 81. Spanien-Rundfahrt in Andorra la Vella zeigte Rad-Superstar Tadej Pogacar seine Ausnahmestellung. Der Slowene setzte sich 50 Kilometer vor dem Ziel auf einem 104,8 Kilometer langen Bergteilstück ab und siegte nach einer spektakulären Solofahrt souverän. Mit einem Vorsprung von 2:39 Minuten auf die Verfolgergruppe untermauerte er früh seine Ambitionen auf das Rote Trikot. Einzig Felix Gall versuchte im Anstieg kurzzeitig mit dem Tour-de-France-Champion mitzuhalten, ehe der Gall im Verfolgerfeld Unterschlupf fand.

Gall: "Viel Selbstvertrauen für restliche Vuelta"

Der Decathlon-Kapitän zeigte während der gesamten Etappe eine äußerst mutige Vorstellung und lancierte mehrfach eigene Attacken. Im Zielsprint der Verfolger sicherte sich unser Radstar zeitgleich hinter dem Belgier Jarno Widar den hervorragenden dritten Platz. In der Gesamtwertung katapultierte sich der 28-jährige Österreicher damit vom 53. auf den 7. Rang (+3,57). Der Kletterspezialist zeigte sich im Ziel zufrieden mit seiner Leistung: "Es war der erste große Tag für die Klassementfahrer, und wir können stolz sein wie wir uns als Team präsentiert haben. Ich hab einiges probiert, zwischenzeitig auch ein bissl gelitten und beim Zielsprint das Maximum herausgeholt. Die erste Bergetappe gibt uns viel Selbstvertrauen für die restliche Vuelta."

Mühlberger glänzt als Edelhelfer in den Bergen

Neben Felix Gall überzeugte auch sein niederösterreichischer Teamkollege Gregor Mühlberger auf dem schweren Terrain in den Pyrenäen. Der Sieger der Tour of Austria belegte mit 3:17 Minuten Rückstand den zehnten Tagesrang und kletterte in der Gesamtwertung auf den elften Platz (+4:34).

Gall lobte die geschlossene Mannschaftsleistung und hob die Arbeit seines Edelhelfers hervor. Mühlberger hatte das Tempo in der ersten Rennhälfte, als das Decathlon-Team das Peloton weitgehend kontrollierte, das Tempo hochgehalten.

Pogacar führt nach dem souveränen Tageserfolg nicht nur das Gesamtklassement mit 3:57 Minuten Vorsprung auf Gall an, sondern liegt auch in der Berg- und Punktewertung voran. Am Mittwoch verlässt der Tross den Zwergstaat Andorra und führt über 174 hügelige Kilometer erstmals auf spanischen Boden. Nach dem gelungenen Härtetest im Gebirge blickt die österreichische Fraktion zuversichtlich auf die kommenden Abschnitte der dreiwöchigen Rundfahrt.

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