Weniger statt mehr

Polizisten-Abzug sorgt für Ärger in Meidling

Polizisten-Abzug sorgt für Ärger in Meidling
© APA/EVA MANHART
In Wien-Meidling macht sich Unmut breit: Ausgerechnet in einem Bezirk, in dem Bevölkerung und Politik seit Jahren mehr Sicherheit fordern, wurden Anfang August die Polizeikräfte reduziert.
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Für Kritik sorgt aktuell eine interne Anordnung, welche die personelle Einteilung des Stadtpolizeikommandos Meidling betrifft. Das Dokument, das oe24 vorliegt, weist mehrere Anpassungen im Rahmen der Dienstschichten aus: So sinkt etwa ein Nachtdienst von 5/24 auf 4/22, zudem wurden weitere Dienstmodelle am Wochenende reduziert. Anstatt das Personal im 12. Wiener Gemeindebezirk also aufzustocken, wie vielerorts gefordert, müssen nun weniger Polizisten den laufenden Betrieb gewährleisten. Die Änderungen traten mit 1. August dieses Jahres in Kraft.

"Während ausländische Jugendbanden besonders rund um Kabelwerk und Schöpfwerk die Bevölkerung terrorisieren, werden in Meidling Polizisten abgezogen. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Meidlinger", übt der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat Lukas Brucker Kritik am Personalabbau.

FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger fügt hinzu: "In ganz Wien wird die Polizei kaputtgespart. Vereinzelt fordern SPÖ-Bezirksvorsteher scheinheilig mehr Beamte, während der eigene rote Staatssekretär im Innenministerium untätig bleibt. ÖVP-Minister Karner ist das Mastermind dieses sicherheitspolitischen Kahlschlags."

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