Illegal-Böller

Pyro-Razzia an der Grenze

Petra Ledabylová (Polizei Region Südmähren) und Österreichs Bundespolizeidirektor Michael Takacs beim Start zur Schwerpunktaktion gegen Pyrotechnik.
© ORF NÖ
Polizei und Zoll aus Österreich und Tschechien gehen gemeinsam gegen illegale Böller und Kugelbomben vor. Die Kontrollen laufen bis mindestens Silvester.
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Auf dem Kontrollplatz Schrick (Bezirk Mistelbach) wurde am Montag die Nordautobahn umgeleitet. 35 Beamte aus Österreich und Tschechien, darunter Zöllner, nahmen alle Fahrzeuge aus Richtung Tschechien unter die Lupe. Mit dabei: drei Sprengstoff-Spürhunde.

Gesucht wird illegal importierte Pyrotechnik. Jedes Jahr gibt es rund um den Jahreswechsel schwere Unfälle mit Knallkörpern, von Böllern bis Kugelbomben.

Drei Sprengstoffspürhunde waren in Schrick im Einsatz
Drei Sprengstoffspürhunde waren in Schrick im Einsatz © ORF NÖ

Neues Gesetz

Angestoßen hat die Aktion Bundespolizeidirektor Michael Takacs. Der Grund: In Tschechien ist heuer eine Gesetzesänderung in Kraft getreten, die der Polizei mehr Handhabe gibt. Seither ist genau geregelt, wer welche Pyrotechnik ab welchem Alter kaufen darf, und eben: wer nicht.

Das bestätigt Petra Ledabylová, Oberst der Polizei Region Südmähren: "Durch die Gesetzesänderung können wir stärker durchgreifen." Besser im Griff haben will man vor allem die Problemgebiete rund um Znaim und die Family City, früher Excalibur City.

Früh dran

Die Kontrollen starten bewusst früh. Laut Takacs geht der illegale Handel schon jetzt los, mit einem ersten Höhepunkt rund um Halloween. "Mit diesen Aktionen zeigen wir Kante", sagt er. Schwerpunktaktionen in Nieder- und Oberösterreich an der Grenze sowie in Wien finden künftig regelmäßig statt.

Kontrolliert wird aber nicht nur auf Pyrotechnik: Auch fremdenpolizeiliche Überprüfungen, Fahrzeugkontrollen sowie Alkohol- und Drogentests stehen auf dem Programm.

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