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Rätsel um riesiges Objekt an Italien-Strand

Großer schwarzer Zylinder mit Algen am Strand, abgesperrt mit rot-weißem Band.
© Facebook
Ein meterhoher schwarzer Zylinder an Italiens Küste sorgt für Rätsel. Obwohl die Art des Objekts geklärt wurde, bleibt dessen Herkunft weiterhin unklar.
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Am Strand von Alassio, einem populären Badeort südwestlich von Genua, hat ein riesiger schwarzer Plastikkoloss für Aufsehen gesorgt. Badegäste entdeckten am 22. August einen abgerundeten, etwa zwei Meter hohen und fünf Meter langen Zylinder am Küstenabschnitt.

Einsatzkräfte sperrten den Bereich umgehend ab und sicherten das Objekt. Am darauffolgenden Dienstag wurde der Plastikkörper mit Unterstützung eines Baggers entfernt, indem die Luft abgelassen und das Objekt abtransportiert wurde. Wie "l'essentiel" berichtet, handelt es sich bei dem Fund um einen sogenannten Fender. Diese großen, mit Luft gefüllten Puffer kommen in der Schifffahrt zum Einsatz, um Schäden beim Anlegen im Hafen oder beim Umladen von Fracht zu verhindern. Der angespülte Fender dürfte ein Modell des Typs Yokohama-Fender sein, das sich durch seine mit Druckluft gefüllte Konstruktion auszeichnet.

Drei Theorien zur Herkunft

Trotz der Identifizierung des Objekts gibt es weiterhin Rätsel um dessen Ursprung. Drei Theorien stehen im Raum: Einerseits wird vermutet, dass der Fender ursprünglich im Hafen von Vado Ligure verwendet wurde, der nur etwa eine Autostunde entfernt liegt. Andererseits könnte er von einem Kreuzfahrtschiff stammen, das auf der nahegelegenen Route unterwegs war. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Fender ein Überbleibsel der russischen Schattenflotte ist, deren Schiffe wegen Sanktionen ihre Ladung auf dem offenen Meer umschlagen und dafür zwingend solche Fender benötigen.

Weiterer Vorfall im Mittelmeer

Vor Kurzem wurde in der Nähe von Istanbul ein weiterer spektakulärer Fund gemacht: Dort strandete der Tanker Omskiy-107, der nach einem ukrainischen Drohnenangriff führerlos etwa 800 Kilometer durch das Mittelmeer trieb. Die Schäden am Schiff sind auf Videoaufnahmen deutlich zu sehen, vor allem an der Kapitänsbrücke. Ob Öl ausläuft, ist derzeit nicht bekannt. Die türkische Küstenwache ist vor Ort im Einsatz.

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