Neue Regeln

Rolls-Royce-Verbot beim VfB Stuttgart

Rolls-Royce Cullinan
© Rolls Royce / BMW Group
Beim VfB Stuttgart gelten ab sofort strengere Regeln für den Fuhrpark der Profis. Wer nicht mit den offiziellen Sponsorenautos zum Training kommt, muss mit Geldstrafen rechnen.
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Deutschland. Beim VfB Stuttgart gelten seit Oktober neue, schriftlich fixierte Vorgaben für die Profis. Wie die "Sport-Bild" berichtete, dürfen Spieler für den Weg zum Training auf den Vereins-Parkplätzen ausschließlich Dienstwagen der Klubsponsoren Mercedes und Porsche nutzen; bei Verstößen drohen Geldstrafen.

Hintergrund und Sponsoren-Anteile

Auslöser waren Profis, die wiederholt in privaten Luxusfahrzeugen – darunter Ferrari, McLaren oder Rolls-Royce – zum Vereinsgelände angereist waren. Die Anweisung geht laut "Sport-Bild" auf die Führungsebene um CEO Alexander Wehrle (51), Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47) und Sportdirektor Christian Gentner (41) zurück. Hintergrund ist die enge wirtschaftliche Verflechtung: Sowohl die Mercedes-Benz Group AG als auch die Porsche AG halten jeweils gut zehn Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart 1893 AG und erwarten eine entsprechende Repräsentation.

Härterer Kurs auf dem Platz

Parallel zog Trainer Sebastian Hoeneß (44) Konsequenzen aus der sportlichen Lage. Um die Mannschaft neu zu fokussieren, wurden die Trainingseinheiten seit der Länderspielpause verlängert und intensiviert. Zudem hat sich die Fehleranalyse verändert: Individuelle Fehler werden nun offen vor dem gesamten Team angesprochen statt wie bisher in Einzelgesprächen. Dass das Leistungsprinzip streng greift, zeigte sich zuletzt im Mittelfeld, wo Grischa Prömel (31) seinen Stammplatz vorübergehend an Atakan Karazor (30) verlor.

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