LICHT BRENNT

ROSSMANN: Dichtung, Wahrheit und KI

Frau mit kurzem roten Haar und Jeanshemd steht vor weißen Säulen und lächelt.
© Nurith Wagner-Strauss
LICHT BRENNT: Der neueste Mira-Valensky-Krimi ist da.
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Eva Rossmann wurde 2024 mit dem Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet, dieses Jahr mit dem Fine Crime Award. Nun bringt sie mit Licht brennt einen neuen Teil ihrer Mira-Valensky-Krimireihe raus.

Buchcover von "Licht brennt" von Eva Rossmann in Orange mit großem Lichtstrahl und Wasserpflanzen.
Rossmann © Folio

Star-Reporterin kurz vor Ertrinken

Und der beginnt recht skurril: Journalistin Mira Valensky wird zum Wörthersee gerufen, als Zeugin. Die ehemalige Star-Reporterin Gina Merano, die in Kärnten ein ruhiges Leben genießt, wollte sich im See umbringen, heißt es, "weil sie", wie Chefermittler Kostelic mutmaßt, "in die Jahre gekommen sei". Das kann sich Valensky - kaum ein paar Jahre älter als Merano - gar nicht vorstellen. Warum denkt niemand an einen Anschlag auf die Moderatorin? Merano streitet Lebensmüdigkeit vehement ab und will von einer Biografie über sie nichts wissen, die Verleger Gunter Fried so gerne in seinem Sortiment hätte. Ob sich dort ein Motiv finden lässt? Immerhin steht es nicht gut um den Traditionsverlag.

Aktuelle Themen und rasante Story

Rossmann verarbeitet hier brandaktuelle Themen. Wie viel darf die KI übernehmen, was macht Kunst aus? Das Spannungsfeld Tradition und Fortschritt wird hier über mehrere Ebenen gespielt. Und zwar in der unterhaltsamen wie klugen Manier dieser Krimireihe.

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