14.500-Euro-Job

Rotes Exit-Szenario: Wird Babler AK-Chef?

Andreas Babler spricht im Anzug bei einem Medienstatement vor Mikrofon und Glas Wasser.
© APA/FLORIAN WIESER
Die SPÖ-Granden überlegen, wie sie ihren unbeliebten Chef am besten loswerden.
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Am Wochenende trifft sich die SPÖ zu einem Sonderpräsidium in Mauerbach (NÖ). Die Stimmung gegenüber SPÖ-Chef Andreas Babler ist quer durch die Partei eisig. Mittlerweile sind alle Bundesländer – sogar Wien – und weite Teile der Gewerkschaft gegen Babler.

Zeiler wäre als Nachfolger bereit, aber wie wird die SPÖ Babler los?

Mit dem 71-jährigen Medienmanager Gerhard Zeiler hätte man auch bereits einen mehrheitsfähigen Nachfolger. Die Frage sei nur, wie man Babler wegbekommt, hört man aus der SPÖ. Denn der SPÖ-Chef hat sich mit seiner Statuten-Reform de facto "einzementiert".

Im Hintergrund sollen mächtige SPÖ-Kreise bereits an einem roten Exit-Szenario für Babler arbeiten. "Wir brauchen einen adäquaten Job für ihn, bei dem er gesichtswahrend gehen kann", so ein SPÖ-Landespolitiker.

AK sucht Anderl-Nachfolger

Eine Frau spricht am Mikrofon bei einer Veranstaltung im Wirtschaftsministerium in Wien.
AK-Präsidentin Renate Anderl wird im September 64 Jahre. © APA/GEORG HOCHMUTH

Neuestes Gerücht, das in der Wiener Polit-Szene kursiert: Babler könnte Präsident der Arbeiterkammer werden. Der Posten wäre sowohl prestigeträchtig als auch gut dotiert (14.500 Euro monatlich) und Babler auch inhaltlich "wie auf den Leib geschneidert". Die derzeitige Präsidentin Renate Anderl ist zwar theoretisch noch bis 2029 bestellt, sie wird im September 64 Jahre und wäre damit bereits im Pensionsalter …

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