Österreich steht vor einem markanten Wetterumschwung. Eine Kaltfront aus dem Westen und ein Italientief verdrängen die milde Herbstluft und bringen Regen, deutlich sinkende Temperaturen und den ersten Schnee bis in höhere Tallagen der Alpen. Besonders im Westen und Süden wird es ungemütlich.
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Die Schneefallgrenze sinkt zwar 1200 Meter, ein Verkehrschaos dürfte aber ausbleiben. Auf dem Fernpass, Brennerpass oder der Tauernautobahn könnte es zwar nassen Schneefall oder Schneeregen geben, der Schnee bleibt aber nicht liegen. "Es ist der Grenzbereich, die Autobahn bleibt aper, die Straße zu warm", so ORF-Experte Sigi Fink auf Facebook.
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Die Prognose im Detail
Am Mittwoch zeigt sich zunächst noch ein deutlicher Gegensatz zwischen den Landesteilen: Während im Osten stellenweise die Sonne scheint und die Temperaturen noch einmal auf bis zu 22 Grad steigen, ziehen im Westen und Südwesten bereits dichte Wolken auf. Vor allem in Osttirol und Oberkärnten muss mit kräftigem Regen gerechnet werden. Im Laufe des Tages breiten sich die Niederschläge weiter nach Osten aus.
In der Nacht zum Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze von Westen her auf etwa 1200 bis 1700 Meter. Am Donnerstag klingt der Regen vielerorts langsam ab, die Temperaturen erreichen allerdings nur noch neun bis 14 Grad. Dazu frischt vor allem im Norden und Osten der West- bis Nordwestwind auf.
Nach einem zunächst freundlichen Freitag verschlechtert sich das Wetter am Wochenende erneut. Am Samstag bringt eine Tiefdruckrinne verbreitet unbeständige Verhältnisse. Besonders im Westen und später im Süden fällt Regen, oberhalb von 1100 bis 1500 Metern Schnee. Die Höchstwerte liegen nur noch bei sieben bis zwölf Grad.
Am Sonntag bleibt es zweigeteilt: Im Osten gibt es trotz Nebelfeldern zeitweise Sonne, während im Westen neue Regenwolken aufziehen. Damit zeigt sich der Oktober zum Wochenende deutlich kühler und wechselhafter als zuletzt.
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