Tank-Wut

Seit Spritpreis-Bremse ging es nur 5 Cent (!) hinunter

Frau steht an Tankstelle, wirkt verärgert und hält eine Zapfpistole in der Hand.
© Getty Images/iStockphoto
Die Regierung wollte den Spritpreis um 12 Cent senken und schritt Anfang Oktober zur Tat. Der Diesel ging zuerst runter von 2,25 Euro auf 2,17 Euro. Seitdem sinkt der Preis nur minimal.
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Tank-Wut bei den Autofahrern. Am 1. Oktober rang sich die Bundesregierung zu einer Spritpreisbremse durch: Diese senkte den Preis für einen Liter Diesel auf 2,178 Euro.

Acht Tage später, am Donnerstag, waren es 2,124 Euro für Diesel. Das ist der zweithöchste Preis seit Einführung der Preisbremse. Der Diesel gab seit der Preisbremse nicht mehr viel nach und bleibt an den allermeisten Tankstellen deutlich über 2,10 Euro.

Superbenzin auf neuem Höchstwert seit Bremse

Beim Superbenzin waren es zu Oktoberbeginn 1,869 Euro, gestern kostete der Liter 1,863 Euro: Das ist der Höchstwert seit der Bremse.

Am Tag vor der Spritpreisbremse kostete Benzin 1,944 Euro je Liter. Die Benzin-Preissenkung beträgt nur 8,1 Cent, weit entfernt von zwölf Cent weniger.

Am Tag vor der Spritpreisbremse kostete Diesel 2,252 Euro/Liter und hat somit laut dem aktuellen Durchschnitt rund 12 Cent nachgegeben. Was Autofahrerklubs kritisieren, ist dass die großen Mineralölkonzerne trotz zeitweiliger Beruhigung in Nahost die Preissenkungen nicht deutlicher weitergeben. Die Margen beim Diesel sind aktuell rund vier Mal so hoch wie üblich.

Tiroler zahlen am meisten

Nach wie vor gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle bei den Tankstellenpreisen. So zahlten Autofahrer in der Steiermark für den Liter Diesel gestern 2,099 Euro, in Tirol waren es 2,164 Euro. Beim Benzin zahlten Steirerinnen und Steirer am Donnerstag 1,854 Euro, in Tirol hingegen waren es im Schnitt 1,909 Euro, geht aus den aktuellen Zahlen der E-Control hervor.

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