Gedenken

Simone Lugner: Wut-Post nach Park-Abfuhr!

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Die geplante Benennung einer Grünfläche in Wien-Döbling nach dem verstorbenen Baumeister Richard Lugner sorgt für heftigen politischen Wirbel im Wiener Rathaus. Nun meldet sich seine Witwe mit emotionalen Worten auf Instagram zu Wort und verteidigt das Erbe ihres verstorbenen Ehemannes vehement.
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Eigentlich sollte eine Grünfläche am Grinzinger Platz im vornehmen Wiener Gemeindebezirk Döbling nach dem legendären und im Jahr 2024 verstorbenen Baumeister Richard Lugner benannt werden. Doch die zuständigen Stellen im Wiener Rathaus schoben diesem Vorhaben nun einen Riegel vor und lehnten den entsprechenden Antrag ab. Die Begründung für die Absage stieß bei Familie, Freunden und Fans des Baulöwen auf völliges Unverständnis. Seitens der Stadt Wien wird die Ablehnung nämlich mit Vorwürfen begründet, die das Lebenswerk des weltbekannten Opernball-Gastes in ein schiefes Licht rücken. Demnach seien ein angeblich "problematischer Umgang mit Frauen" sowie eine vermeintliche Homophobie des Baumeisters die ausschlaggebenden Gründe für die Absage gewesen.

Simone Lugner rechnet mit den Vorwürfen ab

Diese Begründung wollte die Witwe des Baumeisters, Simone Lugner, nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen. Auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte sie ein emotionales Statement, in dem sie ihrer Trauer und ihrem Ärger freien Lauf lässt. Zu einem Screenshot des Berichts schrieb sie sichtlich mitgenommen: "Es macht mich traurig, aus welchen Gründen der Antrag abgelehnt wurde." Die Vorwürfe gegen ihren verstorbenen Ehemann weist sie auf das Schärfste zurück und betont, wie respektvoll der Umgang des Baulöwen mit seinen Mitmenschen tatsächlich gewesen sei.

Für Simone Lugner sind die Behauptungen aus dem Rathaus völlig aus der Luft gegriffen. Sie verteidigt den Charakter ihres Mannes mit klaren Worten: "Richard war immer gut und respektvoll zu mir, und zu Menschen die wir trafen. Er war auch ganz sicher nicht Homophob. Eine Frechheit diese Behauptung."

Mit diesen emotionalen Sätzen und traurigen Emojis macht die Witwe deutlich, wie sehr sie die Entscheidung und vor allem die Begründung der Wiener Stadtpolitik verletzt.

Politischer Streit im Bezirk Döbling und im Rathaus

Die Debatte um eine angemessene Würdigung von Richard Lugner schwelt in Wien bereits seit seinem Ableben. Während viele Wienerinnen und Wiener im legendären "Mörtel" ein echtes Original sehen, das die Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt und international bekannt gemacht hat, zeigen sich Teile der Stadtpolitik reserviert. Der Antrag, die Grünfläche am Grinzinger Platz in Döbling nach ihm zu benennen, sollte eigentlich ein Zeichen der Anerkennung sein. Dass das Rathaus nun mit derartigen Argumenten blockiert, sorgt auch im Bezirk Döbling selbst für heftige Diskussionen. Befürworter des Parks betonen immer wieder Lugners großzügige Art und seine Verdienste um den Wiener Tourismus und die Wirtschaft.

Das Vermächtnis des legendären Baumeisters

Richard Lugner war zeitlebens eine der schillerndsten Figuren der österreichischen Society-Welt. Mit seiner Lugner City schuf er ein erfolgreiches Einkaufszentrum in Wien-Fünfhaus, und seine alljährlichen Stargäste am Wiener Opernball lockten die Weltpresse in die Bundeshauptstadt. Trotz seines oft exzentrischen Auftretens im Rampenlicht war er für viele Wegbegleiter vor allem ein fleißiger und großzügiger Mensch, der sich stets für andere einsetzte. Für seine Familie und insbesondere für Witwe Simone ist es daher unerträglich, dass sein Andenken nun durch die Entscheidung im Rathaus beschädigt wird.

Wie geht es im Streit um die Ehrung weiter?

Ob das letzte Wort in dieser Angelegenheit bereits gesprochen ist, bleibt abzuwarten. Die heftige Reaktion von Simone Lugner zeigt, dass die Familie bereit ist, für das Ansehen und das Andenken des Baumeisters zu kämpfen. Der Wirbel um den abgelehnten Richard-Lugner-Park am Grinzinger Platz wird die Wiener Stadtpolitik und die Society-Welt mit Sicherheit noch länger beschäftigen, da viele Bürger die Argumente der Behörden schlicht nicht nachvollziehen können.

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