Zitter-Anfälle

Ski-Star konnte wegen Horror-Virus kaum noch Stiegen steigen

Eine Frau mit langer brauner Haaren und grauer Kappe bei einer Veranstaltung im Gespräch.
© APA/BARBARA GINDL
Neurologische Symptome bis hin zu Sprachproblemen setzten der Skirennfahrerin zu.
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Altenmarkt. Skirennfahrerin Sofia Goggia hat kurz vor dem Start in die neue Weltcup-Saison dramatische Einblicke in ihren Gesundheitszustand gegeben. Sie sei ziemlich besorgt gewesen, da sie "wirklich starke neurologische Symptome" gehabt habe, berichtete die Italienerin bei einem Medientermin in Altenmarkt im Pongau. Sie habe "gezittert", phasenweise kaum Treppen steigen können und Probleme mit dem Sprechen gehabt, schilderte die 33-Jährige die Folgen ihrer Viruserkrankung.

Goggia hatte sich offenbar durch einen Mückenstich mit dem Chikungunya-Virus infiziert. Als diese Infektion ausklang, hatte sie sich zudem mit dem Parvovirus B19 angesteckt und das Camp in Südamerika daraufhin abgebrochen. Es gebe Tage, an denen es ihr besser gehe, und andere, an denen sie sich wieder am Boden fühle, erklärte die Speed-Spezialistin, die im vergangenen Weltcup-Winter die Super-G-Wertung gewann.

Skifahrerin in blauem Anzug fährt bei einem Super-G-Rennen eine Kurve auf Schnee.
Sofia Goggia aus Italien in Action während des Super-G der Frauen beim Audi FIS Weltcup-Finale im Skigebiet Kvitfjell am 22. März 2026 in Lillehammer, Norwegen. © Getty Images

Den Saisonauftakt in Sölden am 24. und 25. Oktober wird die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2018 auslassen. Sie brauche noch Zeit, weil sie immer noch neurologische Beschwerden habe. Kommende Woche will sie sich wieder auf Schnee wagen, um ihren Gleichgewichtssinn zu testen.

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