Im Mühlviertel

Smarthome-Anbieter Loxone gehackt: Kundeninstallationen nicht betroffen

© Loxone
Nach der Arbeiterkammer die nächste große Cyberattacke in Oberösterreich.
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Der Smarthome-Anbieter Loxone aus Kollerschlag (Bez, Rohrbach) ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Es seien aber keine der - weltweit rund 350.000 - Kundeninstallationen betroffen, versicherte Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH, sondern nur die internen CRM-Systeme. Personen, deren Daten nachweislich betroffen seien, würden direkt verständigt.

Miniserver-Architektur

Die zentralen Steuerungseinheiten der Loxone-Gebäudeautomation arbeiten lokal und eigenständig im jeweiligen Gebäude, erklärte das Unternehmen. Man habe bewusst auf diese Miniserver-Architektur gesetzt, die keinen zentralen Angriffspunkt in der Cloud biete. Daher habe der Angriff die Steuerung in den Gebäuden nicht erreicht.

Systeme sind isoliert

Nachdem man den Angriff am Sonntag bemerkt hatte, habe man sofort ein Team eingerichtet und die betroffenen Systeme isoliert, schilderte Wöss der APA. Mittlerweile sei klar, wie sich die Cyberkriminellen Zugriff verschafft haben. Hinter der Attacke dürfte demnach eine Hackergruppe namens "Samurai" stecken. Die Ermittlungen laufen.

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