Am Hauptbahnhof

Streit um Automarke: Syrer attackiert Freund mit Messer

Haupteingang des Wiener Hauptbahnhofs mit Menschen auf dem Vorplatz bei sonnigem Wetter.
© Wikipedia
Die beiden jungen Männer sollen über einen Autokauf und die Frage, welche Marke besser ist, gestritten haben. Dann eskalierte die Auseinandersetzung: Der 20-Jährige zog ein Küchenmesser und verletzte seinen 21-jährigen Freund.
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Wien. Eine Diskussion über Autos endete am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr am Wiener Hauptbahnhof im 10. Bezirk mit einer Messerattacke. Zwei junge Syrer (20, 21) gerieten wegen eines Autokaufs und der Frage, welche Automarke die bessere sei, in Streit. Was als verbale Auseinandersetzung begann, eskalierte schließlich auf brutale Weise.

Mehrere Schnittwunden an der Hand

Im Zuge des Streits attackierte ein 20-jähriger Syrer seinen 21-jährigen Freund mit einem Messer. Dabei erlitt das Opfer mehrere Schnittwunden an der rechten Hand.

Dem Verletzten gelang es, sich mit einem Pfefferspray gegen den Angreifer zu wehren. Alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Am Hauptbahnhof schritten ein und nahmen den 20-Jährigen vorläufig fest.

Küchenmesser in Mistkübel gefunden

Auch die mutmaßliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Die Polizisten fanden das Küchenmesser in einem nahegelegenen Mistkübel und stellten es sicher.

Die Berufsrettung Wien versorgte den verletzten 21-Jährigen notfallmedizinisch und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Spital. Mittlerweile konnte der Mann in häusliche Pflege entlassen werden.

Der 20-Jährige wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung angezeigt. Gegen ihn wurde außerdem ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

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