Pünktlich zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung (13. Oktober), der heuer unter dem Motto "Resilience Starts at Home" steht, richtet das Portal Vergleich.org den Blick auf die eigene Vorbereitung. Das Smartphone lädt über Nacht und ein Griff zum Schalter bringt Licht – wie abhängig der Alltag vom Strom ist, fällt meist erst auf, wenn er plötzlich ausbleibt. Eine Umfrage unter 518 Befragten verdeutlicht nun eine klare Lücke: Gut die Hälfte (51,5 Prozent) fühlt sich auf einen mehrtägigen oder länger andauernden Stromausfall eher schlecht oder gar nicht vorbereitet. Dabei verfügen viele Haushalte bereits über nützliche Ausrüstung.
Ausrüstung für einen langen Stromausfall
Fällt das Licht aus, greifen viele auf vorhandene Alternativen zurück. So besitzen 79 Prozent eine Taschenlampe, Stirnlampe oder batteriebetriebene Leuchte. Fast ebenso verbreitet sind Kerzen samt Streichhölzern oder einem Feuerzeug (77 Prozent), während 63 Prozent über passende Ersatzbatterien verfügen. Gut die Hälfte (53 Prozent) besitzt zudem eine Powerbank als kleine Stromreserve. Eine solche Lichtquelle allein sorgt jedoch nicht für ein sicheres Gefühl: 53 Prozent der Personen mit Taschenlampen oder ähnlichen Geräten fühlen sich trotzdem schlecht gerüstet.
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Wichtige Geräte
Neben Licht sind verlässliche Informationen bei einem Ausfall entscheidend. Wenn Internet und Mobilfunknetze zusammenbrechen, helfen auch klassische Smartphone-Apps nicht mehr weiter. Das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt daher ein netzunabhängiges Radio, um Behördenmeldungen zu empfangen. Trotz dieser Relevanz haben nur 22 Prozent der Befragten ein Batterie- oder Kurbelradio zu Hause. Zugleich wünschen sich 19 Prozent eine bessere Orientierung, wie sie in einer solchen Lage informiert bleiben können. Auch eine Camping- oder Gaskocher sollte man daheim haben.
Haushalt vorbereiten
Da viele Gaskocher nur für den Einsatz im Freien gedacht sind, etwa im Garten oder auf dem Balkon, empfiehlt sich ein Vorrat an Lebensmitteln, die auch kalt schmecken. Fällt zusätzlich die Heizung aus, helfen warme Kleidung, Schlafsäcke und Decken, um die Körperwärme zu erhalten. Um bei all diesen Punkten nicht den Überblick zu verlieren, wünschen sich 31 Prozent der Befragten mehr Orientierung zur sinnvollen Grundausstattung. Es hilft bereits, vorhandene Geräte gelegentlich zu testen, Akkus nach dem Gebrauch direkt wieder zu laden und der gesamten Ausrüstung einen festen Platz zuzuweisen. So sind Haushalte im Ernstfall schnell handlungsfähig und wissen genau, welche Reserven noch fehlen.
Die Umfrage wurde zwar in Deutschland durchgeführt, die Lage in Österreich unterscheidet sich aber kaum.
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