Pläne
Trump will Nummer 1 im Weltall werden
Die neue militärische und zivile Institution soll nach dem Vorbild renommierter Militärakademien wie West Point aufgebaut werden, sagte Trump am Freitag in Houston im Bundesstaat Texas. "Eine Nation kann nicht die Nummer eins auf der Erde sein, wenn wir im Weltraum nur die Nummer zwei sind", erklärte er.
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Eine achtköpfige Kommission unter der Leitung von NASA-Chef Jared Isaacman soll den Präsidenten bei der Umsetzung beraten. Wo die Akademie entstehen soll, wolle er in Kürze bekannt geben.
Das Vorhaben knüpft an Trumps Raumfahrtpolitik an. In seiner ersten Amtszeit hatte er die Raumfahrtabteilung Space Force als sechsten Zweig der US-Streitkräfte ins Leben gerufen. Nun strebt die US-Regierung eine bemannte Mondlandung für das Jahr 2028 sowie bemannte Missionen zum Mars an. Das US-Mondprogramm steht in direkter Konkurrenz zu den Plänen Chinas, das eine bemannte Mondlandung bis etwa 2030 anvisiert. Beide Staaten wollen eine dauerhafte Präsenz am Südpol des Mondes aufbauen, um dortige Wassereisvorkommen für die Treibstoffgewinnung zu nutzen.
Die Finanzierung und der Aufbau der neuen Akademie sind jedoch noch unklar, da der US-Kongress den Plänen zustimmen muss. Bisher werden Offiziere der Space Force meist an der Luftwaffenakademie in Colorado ausgebildet. Zudem leidet die Raumfahrtbranche unter Personalmangel, und Raumfahrtunternehmen wie SpaceX von Elon Musk und Blue Origin von Jeff Bezos konkurrieren intensiv um Fachkräfte. Die Space Force selbst verfehlte einem Behördenbericht aus dem Jahr 2025 zufolge die vom Kongress vorgegebenen Personalvorgaben um 25 Prozent.
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