Seit Tagen bangen Fans und Verantwortliche von Spitzenklub Manchester City, wie die Premier League in der Causa Finanzverstöße reagiert. In 114 von 115 Punkten wurde der Scheich-Klub aus England schuldig gesprochen. Seitdem wird hinter den Kulissen über mögliche Sanktionen beraten.
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Wann mit einem endgültigen Urteil zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Der ehemalige Anwalt von Ex-Chelsea-Oligarch Roman Abramowitsch vertritt den Verein im Kampf um die Existenz. Denn laut Insidern ist ein Abstieg wohl das Mindeste, womit der Verein zu rechnen hat.
Die möglichen Sanktionen reichen von einem drastischen Punkteabzug, der einen Klassenerhalt unmöglich macht, über eine Zwangsdegradierung in eine der untersten Ligen Englands. Ein personeller Aderlass im Norden des Landes wäre dann beinahe unumgänglich.
UEFA wartet auf Liga-Urteil
Doch nun könnte es noch schlimmer kommen. Auch der europäische Fußballverband UEFA, der unter der damaligen Führung des mittlerweile umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino bei den gravierenden Verstößen ebenfalls ein Auge zugedrückt hatte, wartet nur die Reaktion der Liga ab.
In weiterer Folge ist aus dem Umfeld des Verbandes zu hören, wird auch die UEFA über eine Mega-Strafe beraten. Dem Vernehmen nach soll eine lange Sperre von bis zu zehn Jahren aus allen UEFA-Wettbewerben im Raum stehen.
Selbst wenn ManCity nach dem befürchteten Absturz zurück an die Spitze der Premier League kommen würde, könnte das bedeuten, dass man auch im Falle eines Meistertitels nicht an der Champions League teilnehmen darf. Somit wäre auch die Aussicht für mögliche Geldgeber, einen raschen Wiederaufstieg zu reduzieren, extrem gedämpft und die Zukunft des Traditionsvereins weiter in höchster Gefahr.
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