Neues Modell

Wien auf Zeit: Polizei-Boost mit Rückkehr-Garantie

Sieben Polizisten in Uniform posieren lächelnd vor einem Polizeiauto im Freien.
© BMI/ Gerd PACHAUER
Mit einer neuen Initiative will das Innenministerium zwei Probleme auf einen Schlag lösen. Junge Polizisten sollen zunächst in der Bundeshauptstadt Erfahrung sammeln – und später in ihre Heimat zurückkehren können.
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Das neue Modell "Wien auf Zeit" macht das bislang schier Unmögliche möglich: Nach einer zweijährigen Grundausbildung arbeiten die neuen Polizeibeamten drei Jahre lang im Wiener Außendienst - ihre Rückkehr ins ursprüngliche Bundesland ist nach insgesamt fünf Jahren vertraglich zugesichert. Wer möchte, kann freiwillig zwei weitere Jahre in Wien anhängen oder überhaupt dauerhaft in die Hauptstadt wechseln. Wichtig zu wissen: Die regulären Polizei-Aufnahmen in den Bundesländern bleiben bestehen.

Auch für Wiener Polizisten, die in ein anderes Bundesland wechseln wollen, gibt es gute Nachrichten: Derzeit stehen rund 500 Beamte auf entsprechenden Wartelisten. Künftig sollen mindestens zehn Prozent der über das neue Modell aufgenommenen Kräfte zusätzliche Versetzungen ermöglichen. Bei 200 Neuaufnahmen pro Jahr wären das zumindest 20 weitere Versetzungen von Wien in andere Bundesländer.

"'Wien auf Zeit' für Wien stärkt die Wiener Polizei und mittelfristig auch die Polizei in ganz Österreich. Damit wird auch weiterhin in die Sicherheit der Bevölkerung investiert", betont Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). Die ersten Aufnahmen sind für Dezember 2026 geplant. Weitere Termine sollen 2027 im März, Juni, September und Dezember folgen. Bewerbungen sind über die Jobbörse der Republik und polizeikarriere.at möglich.

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