Podcast
"Wurscht!" - Das sagt Silvia Schneider über Hass-Welle
Silvia Schneider ist das, was man ein Multitalent nennt: Sie ist Moderatorin einer Kochsendung, Designerin, studierte Juristin und Schauspielerin. Des Öfteren wird ihr neidvoll vorgeworfen, "überall" zu sein, sie sei also zu präsent.
Hasskommentare
Doch im Netz ist das noch das netteste Kommentar. "Unecht" sei Schneider, gibt es da manchmal zu lesen, "zu perfekt", "nervig" und "zu schön" sowieso. Journalistin Barbara Haas begrüßte Schneider jüngst in ihrem Podcast "Fair & Female" und konfrontierte sie umgehend mit der Frage, wie sie mit Hasskommentaren umgehe.
Auch interessant
"Ungefiltertes rauskotzen"
Für Schneider sei die Tagesverfassung ausschlaggebend, erklärt sie. "Manchmal wischt man das einfach weg, aber manchmal ist man auch sehr verletzlich und ohnehin schon im Selbstzweifel gefangen."
Meist lese sie die Kommentare nicht und wenn doch, dann schaut sie auf die Profile der Menschen: "Und dann denkt man sich schon seinen Teil". Es sei schwierig mit den sozialen Medien, so Schneider, denn dort herrsche eine Dynamik, die es jedem ermöglicht, alles "ungefiltert rauszukotzen".
Dieser Instagram Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Instagram“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Scheiders persönliches Credo, das sie auch anwendet: "Ich bin der Meinung, wenn du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag gar nichts". Dieses Sprachrohr könne man nicht mehr abschalten.
Haas fragt Schneider, wie sie es sich erklären könne, derart kritisiert zu werden (z. B. für ihre Opernball-Moderation), obwohl sie sich nicht politisch äußere, sondern meistens "einfach nur da sei". Schneider meint darauf, dass sich Menschen wohl provoziert davon fühlen, weil sie mache, fleißig sei und dabei zeigt, was an einem Tag möglich wäre. Nicht immer würde alles klappen, aber, so Schneider: "Ich probiere es halt."
Dieser Instagram Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Instagram“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Bewertungen sind "wurscht"
Schneider: "Von der Couch aus kann man vieles leicht sagen". Die meisten würden nicht sehen, wie hart ihre Arbeit sei, was es bedeute, mehr als andere reinzustecken. Nach der Opernball-Hasswelle habe der damalige Generaldirektor Weissmann sie kontaktiert, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Schneider hatte die Kommentare nicht mitbekommen zu dem Zeitpunkt. Aber sie hält daran fest, dass sie alles in Würde und gut vorbereitet mache. Im Endeffekt sei es ihr "wurscht", was andere denken.
Immer wieder habe sie schöne Begegnungen mit Fans von "Silvia kocht".
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden