Halbjahresbilanz
Zoll-Schock: 2,1 Millionen Zigaretten, 104 Kilo Drogen aufgegriffen
Das Zollamt Österreich zieht für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 eine spektakuläre Bilanz im Kampf gegen die grenzüberschreitende Schmuggelkriminalität. Bei Hunderttausenden Kontrollen im Reiseverkehr und im mobilen Einsatz zogen die Zöllner gewaltige Mengen an Rauschgift und unversteuertem Tabak aus dem Verkehr.
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Massiver Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität
Die Beamtinnen und Beamten des österreichischen Zolls blicken auf ein arbeitsreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Die nun präsentierten Zahlen belegen den enormen Fahndungsdruck an den Grenzen, an den Verkehrsknotenpunkten und auf den Haupttransitrouten der Republik. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten exakt 552 Suchtgiftmeldungen verzeichnet, bei denen eine Gesamtmenge von 144,33 Kilogramm illegaler Drogen beschlagnahmt werden konnte.
Die sichergestellten Rauschgiftmengen teilen sich auf gravierende Einzelfunde auf:
- Cannabis-Funde: 108,69 Kilogramm Cannabis wurden von den Einsatzkräften aufgespürt und sichergestellt.
- Kokain-Beschlagnahmung: 28,61 Kilogramm hochgefährliches Kokain konnten abgefangen werden, bevor die Ware den Straßenmarkt erreichte.
- Gefährdungspotenzial: Die Drogenfunde betreffen Schmuggelrouten aus verschiedenen Herkunftsländern, die Österreich als Zielland oder Transitraum nutzen wollten.
Zigaretten-Schmuggel im Visier: Über zwei Millionen Glimmstängel
Neben dem Rauschgifthandel bildet der gewerbsmäßige Schmuggel von Tabakwaren einen weiteren massiven Schwerpunkt der Kontrollbehörden. Insgesamt schlugen im ersten Halbjahr 1.311 registrierte Tabakmeldungen zu Buche. Dabei gelang es den Einsatzkräften, genau 2.126.057 Schmuggelzigaretten abzufangen und den Schwarzmarkt spürbar zu schwächen.
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Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl fand dazu klare Worte über den Wert der Kontrollen: "Der Schmuggel von Drogen und Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt. Unsere Zöllnerinnen und Zöllner gehen konsequent dagegen vor und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung und für faire Wettbewerbsbedingungen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig diese Arbeit ist. Ich danke der Vorständin des Zollamts Österreich, Dr. Andrea Reuter, sowie allen 1.712 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz und ihre wichtige Arbeit."
Großaufgebot: Mehr als 224.000 Kontrollen in sechs Monaten
Hinter den Sicherstellungen steht eine lückenlose und personalintensive Überwachungstätigkeit im gesamten Bundesgebiet. Die 1.712 Zöllnerinnen und Zöllner unter der Leitung von Vorständin Andrea Reuter waren Tag und Nacht auf den Straßen, an Bahnhöfen und an den Flughäfen im Einsatz, um Gesetzesbrecher auf frischer Tat zu ertappen.
Die Einsatzzahlen der Zollbehörde gliedern sich wie folgt auf:
- Kontrollen im Reiseverkehr: 44.062 Überprüfungen an Grenzen und Reiserouten mit 2.884 konkreten Feststellungen.
- Mobile Kontrollen: 180.035 Fahrzeug- und Personenkontrollen durch Streifenteams mit 6.350 Feststellungen.
- Gesamtvolumen: Exakt 224.097 Kontrollen führten im Halbjahr zu insgesamt 9.234 behördlichen Feststellungen.
Schutz für die Bevölkerung und gesicherte Einnahmen
Die Kontrollergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit des dichten Fahndungsnetzes im Herzen Europas. Eibinger-Miedl betont: "Mehr als 224.000 Kontrollen in nur sechs Monaten zeigen, wie viel unsere Zöllnerinnen und Zöllner täglich leisten. Sie sorgen dafür, dass die geltenden Regeln eingehalten werden und illegale Waren nicht unkontrolliert nach Österreich gelangen."
Für die zweite Jahreshälfte kündigen die Verantwortlichen an, den Kontrolldruck unvermindert hochzuhalten, um den organisierten Schmuggelbanden weiterhin das Handwerk zu legen.
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