Arbeitslosigkeit im März um 10,3 % über Vorjahr
Insgesamt stieg die Zahl der Menschen ohne Job um 10,3 Prozent - nach EU-Berechnungsmethode entspricht dies einer Quote von 4,8 Prozent, nach heimischer Methode 7,7 Prozent. Trotz dieser schwachen Werte ist Österreich laut Sozialministerium damit sei 23 Monaten in Folge das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit.
Am Bau zeigt sich die negative realwirtschaftliche Auswirkung der lange anhaltenden kalten Jahreszeit heuer: Die Arbeitslosigkeit bei Männern ist im Vergleich zum März 2012 insgesamt nun um 14,1 Prozent höher gelegen; bei den Frauen waren jetzt "nur" um 4,2 Prozent mehr ohne Job.
Rein am Bau explodierte die Zahl der Arbeitslosen um 27,2 Prozent oder knapp 10.000 Menschen auf 44.520 Arbeiter ohne Arbeitsstelle. Laut Sozialministerium leiden aber auch die Branchen Landwirtschaft, Teile des Tourismus und Gastronomie und der Gartenbau unter der Witterung heuer.
Trotz des Winterwetters ist die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahresmonat um 22.000 Menschen gestiegen. Damit waren 3,36 Mio. Österreicher erwerbstätig.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden