ATX weiter deutlich fester
Dank der kräftigen Gewinne bei den beiden Bankwerten konnte der ATX am Nachmittag weiter den mäßigen europäischen Konjunkturdaten trotzen. In Frankreich hatten die Einkaufsmanagerindizes für die Dienstleister und Industrie enttäuscht und auch in der Eurozone fiel der Index für die gesamte Privatwirtschaft leicht um 0,1 Punkte auf 53,9 Zähler, blieb damit aber über der Wachstumsschwelle von 50 Einheiten. Die deutschen Daten fielen gemischt aus.
Die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) verteuerten sich um 5,49 Prozent. Die RBI hat für das erste Quartal 2014 einen Nettogewinn von 161 Mio. Euro ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt mit einem 26 Prozent schwächeren Ergebnis gerechnet, hieß es von der Citigroup. Starke Nettoeinkommen, niedrigere Kosten und niedrigere Provisionen hätten die Zahlen gestützt, schrieben die Experten in einem ersten Kommentar. Sie bewerten die Aktien unverändert mit "Neutral" und einem Kursziel von 24,50 Euro. Die Papiere von Branchenkollege Erste Group zogen 2,58 Prozent an.
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