Kosten untragbar
Beliebte Restaurant-Kette schlittert in die Insolvenz
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bekannt gab, wurde über die PokeFlow GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das Unternehmen betreibt sieben Standorte in Wien und einen weiteren in Graz. Laut Bilanz 2024 belaufen sich die Gesamtverbindlichkeiten auf rund 789.000 Euro. Betroffen sind 46 Mitarbeiter.
Steigende Kosten setzten Kette unter Druck
Als Hauptgrund nennt der AKV eine schwankende Kundenfrequenz, kombiniert mit steigenden Kosten für Mieten, Personal und Rohstoffe. Zusätzlich habe ein starker Wettbewerb durch ähnlich ausgerichtete Schnellrestaurants und Lieferdienste die wirtschaftliche Lage weiter verschärft.
Sanierungsplan und Fortführung geplant
Trotz finanzieller Schieflage soll die Kette vorerst nicht schließen. Die Unternehmensführung plant eine Fortführung des Betriebs und die Umsetzung eines Sanierungsplans. Vorgesehen ist eine Gläubigerquote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans.
Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits eingeleitet worden. Ob die Fortführung und Sanierung ohne zusätzliche externe Finanzierung möglich ist, bleibt laut AKV abzuwarten.
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