Film der Woche
“Schule der magischen Tiere 4“ bringt Klassenkampf und Koboldmaki
Seit 2013 faszinieren die 15 Bände der Kinderbuchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ der deutschen Schriftstellerin Margit Auer über 10 Millionen Leser. Seit 2021 sorgen auch die Filme, in denen die Schüler Ida (Emilia Maier) und Benni (Leonard Conrads) der Wintersteinschule von ihrer Lehrerin Miss Mary Cornfield (Nadja Uhl) sprechende Tiere geschenkt bekommen, für eine Kino-Hype. Insgesamt schon über 6 Millionen Besucher in Deutschland und im Schnitt 250.000 für jeden der drei Filme in Österreich. Jetzt kommt der 4. Streich. Mit gleich zwei neuen magischen Tieren: Eule Muriel und Koboldmaki Fitzgeraldo
Ab Donnerstag (25. September) gerät dabei Idas Freundin Miriam (Tomomi Themann), die von ihrer alten Klasse unter Druck gesetzt wird, zwischen die Fronten. Sie wohnt ein paar Monate bei ihrer Freundin Ida, geht in dieser Zeit gemeinsam mit ihr auf die Wintersteinschule und weiß nichts von der magischen Gemeinschaft. Doch am ersten Schultag übergibt Mr. Morrison (Milan Peschel) der Klasse zwei neue magische Tiere: Max (Thilo Fridolin Matthes) erhält die Eule Muriel (Stimme: Annett Louisan) und Miriam bekommt zu ihrem größten Erstaunen den energiegeladenen Koboldmaki Fitzgeraldo (Stimme: Daniel Zillmann).
Als deutschlandweit mehrere Schulen in einem großen Wettbewerb um die beste Bildungseinrichtung gegeneinander antreten, wird aus einem fairen Wettstreit deshalb auf einmal ein schmutziger Kampf. Auch weil Miriams eigentliche Schule ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Mitschüler Torben (Philip Müller) ebenfalls an dem Wettbewerb teilnimmt.
Dazu ist dann ist auch noch die Wintersteinschule selbst in Gefahr, denn es haben sich zu wenig neue Kinder angemeldet. Die imposante Schule soll deshalb geschlossen werden. Aber wer die Klasse mit den magischen Tieren - die sprechen können und unsichtbar werden, wenn Fremde in der Nähe sind - kennt, weiß, dass die "magische Gemeinschaft" niemals kampflos aufgibt.
Der vierte Film der "Schule der magischen Tiere" setzt nahtlos dort an, wo die anderen drei aufgehört haben: frische Musik zum Mitsingen und Mitbewegen, jugendliche Themen wie Mobbing, Schüchternheit, erste Liebe, Freundschaft und viel Humor. Der wird vor allem durch die magischen Tiere transportiert, die allerlei Quatsch im Kopf haben und nochmals realistischer animiert sind als zuvor. Die Geschichte an sich wird flott und abwechslungsreich erzählt.
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Die Schauspielriege begeistert bis in die Nebenrollen. Vor allem Justus von Dohnányi, Milan Peschel und Meltem Kaptan haben sichtlich Spaß am Mitspielen. Unter den Schülern rücken diesmal die beiden Streber Max und Leonie in den Mittelpunkt, die auf den Punkt von Thilo Fridolin Matthes und Purnima Grätz gespielt werden. Auch Miriams Hobby - Parkour - wertet den Film auf. Stunts auf dem Dach, schnelle Kletteraktionen und Sprünge machen ihn ein bisschen schneller und cooler. Parkour ist eine Street-Sportart, bei der man Hindernisse nur mit seiner eigenen Muskelkraft überwindet.
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