„Wien, Wien nur du allein!“ Der ewige Peter Alexander Klassiker als Synonym für den Song Contest 2026, der ja nach JJs Triumph nächsten Mai wieder vom ORF veranstaltet werden muss. Neben den Kosten von mindestens 30 Millionen Euro sorgt da aktuell die Suche nach dem geeigneten Austragungsort für Diskussionen und nahezu schon kabarettistische Ideen. So brachte Thomas Stipsits ja sogar Stinatz ins Spiel. „Wir haben die Halle mit 1000 Sitzplätzen. Da gibt es Ortschaften, die haben weniger Einwohner.“
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Die weiteren Bewerbungen rangieren zwischen originell (Oberwart oder St. Pölten), ambitioniert (eine Städtepartnerschaft von Linz und Wels) und durchaus im Bereich des Möglichen (Graz bzw. Innsbruck). Trotzdem wird es doch wieder auf die Wiener Stadthalle hinauslaufen. Denn das ist die vom ORF bevorzugte Lösung. Dazu gibt’s auch die Unterstützung vom neuen ESC-König JJ („Mein Freund wohnt um die Ecke!“) und der Politik.
Auch logistisch erscheint die Stadthalle mit ihrer in Österreich einzigartigen Infrastruktur die einzig stemmbare Lösung: Neben der großen Halle D mit knapp 29.000 Quadratmetern Nutzfläche und Platz für bis zu 16.500 Fans, der für den ESC allerdings auf „nur“ 10.000 Besucher reduziert werden müsste, gibt’s es ja fünf weitere Hallen. Die werden auch für u.a. die Künstlergarderoben der über 30 Teilnehmerländer, die unzähligen Show Requisiten und das Medienzentrum dringend benötigt: Zum Song Contest werden ja an die 1.000 Journalisten erwartet.
Wien, wo ja laut internationalen Besichern schon 2015 der "beste Song Contest aller Zeiten" über die Bühne ging, wird übrigens auch von der Song Contest-Community bevorzugt: Viele ESC-Schlachtenbummler haben ja schon für Mai 2026 ihre Hotelzimmer in Wien reserviert. Und das sogar schon vor dem Sieg von JJ.
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