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Konzert-Hammer: Springsteen „verschenkt“ seinen Tourstart
„Die Tour wird politisch und thematisch sehr aktuell sein und die Geschehnisse im Land aufgreifen. Wir bringen Hoffnung statt Angst, Demokratie statt Autoritarismus, Rechtsstaatlichkeit statt Gesetzlosigkeit, Ethik statt ungezügelter Korruption, Einheit statt Spaltung und Frieden statt Krieg“ In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch startet Bruce Springsteen im Target Center von Minneapolis seine Wut-Tournee „Land Of Hope And Dreams – No Kings“ gegen „Möchtegern-König“ Donald Trump. „Ich kenne keine andere Zeit, in der das Land so stark infrage gestellt wurde und unsere Grundideen und Werte so kritisch hinterfragt wurden wie jetzt“
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Das Ansinnen ist ihm so wichtig, dass er den Tourstart am Dienstag (1.April) um 2.30 Uhr früh unserer Zeit sogar live auf YouTube überträgt. „Schalten Sie ein für die ersten beiden Songs vom Eröffnungsabend der Springsteen & E Street „Land of Hopes & Dreams“-Amerikatournee, live aus Minneapolis, Massachusetts“, gab er die frohe Kunde auf seinen Social Media Kanälen bekannt.
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Die ersten Songs, denen er wohl wieder eine Brandrede gegen die „verräterischen Regierung“ des „korrupten und inkompetenten“ Präsidenten voranstellt, sind in Punkt Zündstoff wohl kaum zu überbieten. Laut den Proben legt er ja mit dem Edwin-Starr-Klassiker „War“, rund um anklagende Zeilen wie „Krieg? Wozu ist der gut? Zu gar nichts!“ und dem von den Republikanern gerne als Hymne missverstandenen Protestlied „Born in The USA“ los.
Auch der Rest der mindestens 27 Song starken Setlist ist so politisch gefärbt wie noch nie: „No Surrender“, „American Skin (41 Shots)“, „Youngstown“, „Murder Incorporated“ „The Promised Land“, der Bob Dylan Klassiker „Chimes Of Freedom“, der die Solidarität mit Unterdrückten und Ausgegrenzten aufzeigen soll, und natürlich die mahnende Anti-ICE-Hymne „Streets Of Minneapolis“. Dazu ist als Gaststar auch Rage Against The Machine Mastermind Tom Morello mit dabei.
Dass Springsteen mit seinem knallharten Anti-Trump Kurs möglicherweise Fans verlieren wird ist ihm bewusst „Mein Job ist ganz einfach: Ich mache, was ich will, ich sage, was ich will, und dann können die Leute dazu ihre Meinung sagen. Das sind meine Spielregeln. Damit kann ich leben. Ich mache mir keine Sorgen, ob ich diesen Teil meines Publikums verliere. Ich hatte immer ein Gespür für unsere kulturelle Rolle und stehe nach wie vor voll und ganz hinter dieser Idee der Band. Die Gegenreaktionen gehören einfach dazu. Ich bin auf alles vorbereitet.“
Bis 27. Mai rockt Springsteen jetzt 20 Wut-Konzerte quer durch die USA gegen Trump. Das Tour-Finale steigt bezeichnenderweise in Washington.
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