'Pink Ribbon'-Talk
Bessere Heilungs-Chancen bei Brustkrebs
Die Schreckensdiagnose Brustkrebs trifft hierzulande jede achte bis neunte Frau im Laufe ihres Lebens: Brustkrebs ist damit die häufigste Tumor-Art bei Frauen.
Ausgezeichnet
Ob eine Patientin die Erkrankung überlebt, wird entscheidend von der Qualität ihrer Erstbehandlung beeinflusst: „Studien zeigen eine viel bessere Prognose für Patientinnen, die in spezialisierten Zentren behandelt werden“, weiß Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe und Leiter des Brustgesundheitszentrums Hietzing. Dieses Zentrum wurde nun von einer unabhängigen Expertenkommission zertifiziert. Sevelda: „Damit wird Brustkrebspatientinnen hier der international geforderte Standard einer umfassenden Diagnostik, Therapie und Nachbetreuung garantiert.“
Newton-John kommt
Auch US-Sängerin Olivia Newton- John („Grease“), die zu Beginn der 90er Jahre selbst an Brustkrebs erkrankte und seither weltweit für Betroffene und Prävention kämpft, konnte sich im Vorjahr vom Top-Standard des Zentrums überzeugen. Sie wird auch heuer zur großen Pink Ribbon Night am 30. September in Wien erwartet.
Doch geht es nach Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda, sollen noch mehr zertifizierte Zentren in Österreich entstehen (derzeit gibt es acht). Eine Forderung, die auch von Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin wfe, massiv unterstützt wird.
MADONNA traf den engagierten Gynäkologen und Krebshilfe-Präsidenten zum Gesund-Talk.
Wann waren Sie das letzte Mal beim Arzt?
Früherkennung kann Leben retten! Gerade bei Krebserkrankungen der Frau kann man durch einfache Untersuchungen (wie Krebsabstrich oder Mammografie) eine äußerst wirksame Früherkennung erreichen. Die Österreichische Krebshilfe bietet einen kostenlosen Service an: Sie erinnert per E-Mail oder SMS rechtzeitig und regelmäßig an mögliche Früherkennungsuntersuchungen. Anmeldungen ganz einfach und anonym auf: www.krebshilfe.net. Dort erhalten Sie auch die aktuellen Info-Broschüren kostenlos zum Download.
Richtiger Schritt!
Die Krebshilfe-Frontfrau Doris Kiefhaber über zertifizierte Zentren.
Brustkrebspatientinnen erwarten zurecht, dass sie in dem Moment, in dem sie um das Wichtigste im Leben fürchten – ihre Gesundheit, ihr Leben! –, in verständlicher Sprache, einfühlsam und kompetent über Diagnose, Therapie und Prognose informiert und in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Frauen erzählen uns immer wieder, wie belastend sie es empfinden, Termine, Untersuchungen und nächste Schritte selbst „erfragen“ und „organisieren“ und den jeweils zuständigen Arzt über den „Letztstand“ informieren zu müssen. PatientInnen brauchen das Gefühl, dass sie ohne ihr Mitwirken zur richtigen Zeit vom richtigen Arzt richtig versorgt werden. So „unaussprechlich“ auch das Wort „Interdisziplinarität“ klingen mag, so wichtig ist es: Eine reibungslose und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Chirurg, Onkologe, Radiologe, Gynäkologe, Strahlentherapeut, Pathologe, Psychoonkologe, Pflegepersonal – zum Besten der Patientin. Die „zertifizierten Brustkrebszentren“ sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!
Pink Ribbon Produkte 2010
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Welche Robe für Olivia Newton-John?
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