Neufelder See
Vermisster Taucher in 17 Metern Tiefe tot geborgen
Burgenland. Die großangelegte Suchaktion am Neufelder See fand Sonntagfrüh ein tragisches Ende. Einsatzkräfte entdeckten gegen 8.30 Uhr den leblosen Körper des 50-jährigen Mannes in der Tiefe, wie "ORF Burgenland" berichtet. Die Suche war bereits am Samstag angelaufen, nachdem der Taucher von einem Einsatz nicht mehr aufgetaucht war. Über die Nacht wurde die Suche unterbrochen, bevor die Retter am frühen Sonntag erneut ausrückten.
Großeinsatz mit modernster Technik
Feuerwehrkommandant Martin Mittnecker berichtete gegenüber "ORF Burgenland", dass unter anderem drei Boote mit Sonargeräten den Grund vom Neufelder See abgesucht hatten. Zusätzlich waren mehrere Taucher im Wasser, Einsatzkräfte kontrollierten die Bereiche unter den Stegen und auch eine Drohne war für Bilder aus der Luft im Einsatz. Trotz des großen Aufgebots an Helfern kam für den Verunglückten jede Hilfe zu spät. Für die Angehörigen des Mannes stand ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes bereit, um Unterstützung zu leisten.
Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
Der Verunglückte galt als erfahrener und sicherheitsbewusster Taucher. Er war am Samstag mit Wartungsarbeiten beschäftigt gewesen und wollte unter anderem eine Verbindungsleine im See spannen. Als er nach rund zwei Stunden nicht wie geplant auftauchte, wurde Alarm geschlagen. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
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