Anrainer evakuiert
200-Kilo-Fliegerbombe in Floridsdorf entschärft
Bei Baggerarbeiten ist am Montagnachmittag im Donaufeld in Wien-Floridsdorf eine Fliegerbombe entdeckt worden. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich verständigten die Arbeiter gegen 15.45 Uhr den Polizei-Notruf. Die Exekutive entsendete einen sprengstoffkundigen Beamten zum Einsatzort in der Ichagasse. Dieser sah sich den 200-Kilo-Sprengkörper an und benachrichtigte den Entminungsdienst des Bundesheeres.
Außerdem wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt, rund 250 Anrainer wurden evakuiert. Die Berufsrettung betreute sie während des Einsatzes in einem Großraumbus. Auch die Berufsfeuerwehr war im Einsatz. Der Entminungsdienst entschärfte die Bombe gegen 20.00 Uhr. Danach wurde die Absperrung aufgehoben und der Sprengkörper abtransportiert.
Kriegsmaterial nicht berühren
Die Wiener Polizei lobte das besonnene Verhalten der Arbeiter und erinnerte an ihre wichtigsten Verhaltensregeln für solche Situationen. Wer sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial entdeckt, soll sich zunächst den genauen Auffindungsort merken und anschließend in sichere Distanz gehen. Danach sollte umgehend der Notruf unter 133 oder 112 verständigt werden. Wichtig ist außerdem, dass verdächtige Gegenstände oder mögliches Kriegsmaterial keinesfalls bewegt oder manipuliert werden.
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