Bei Millennium City
Brutale Syrer schlugen Opfer mit Hammer ins Gesicht
Wien. Passiert ist der Vor bzw. Überfall bereits im Sommer - nach umfangreichen Ermittlungen mittels Überwachungskamera oder auf Social Media-Plattformen wurden die drei mutmaßlichen Täter nun zur Fahndung ausgeschrieben: Einer stellte sich selbst, zwei wurden von ihren Unterkünften "abgeholt".
Auch Messer und Pfefferspray im Spiel
Geklärt werden konnte der brutale Coup, der sich an der Donau am Treppelweg beim Handelskai am 3. Juli am späten Nachmittag zugetragen hatte, von Ermittlern des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Zentrum-Ost. Ihren Erkenntnissen zufolge hatte das Trio zwei Syrer überfallen. Als sich die Opfer - ein 17- und ein 21-Jähriger - weigerten, Wertgegenstände und Bargeld auszuhändigen, sollen die Täter sie zunächst mit einem Pfefferspray benebelt haben, einem stachen sie danach ein Messer ins Bein, dem anderen schlugen sie mit dem Hammer auf den Rücken und mitten in die Millennium City zu flüchten und einen dortigen Sicherheitsmitarbeiter um Hilfe zu bitten, der umgehend den Notruf wählte. Das Duo wurde durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht.
Die drei Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes angezeigt und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.
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