Nach Hitlergruß-Skandal
Pegida droht Demo-Verbot
Nach der als Demo gescheiterten Aktion der "Pegida Wien" am Montagabend sichtet die Polizei Material, um etwaige Verstöße gegen das Verbotsgesetz auszuwerten und Tatverdächtige zu ermitteln. Einen neuen Demo-Termin für Wien gibt es indes noch nicht, allerdings soll es am Sonntag ein Treffen in Linz geben. "Pegida Wien"-Sprecher Georg Immanuel Nagel war Dienstagfrüh nicht erreichbar.
Die Polizei verzeichnete Montagabend Hunderte Anzeigen nach dem Versammlungsgesetz, 13 Personen wurden vorübergehend festgenommen. In einem Fall handelte es sich um eine Körperverletzung, in einem weiteren um Widerstand gegen die Staatsgewalt. Alle Personen befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß und wurden angezeigt, erklärte Polizei-Sprecher Roman Hahslinger gegenüber der APA.
Verbotsgesetz
Da von "Pegida"-Anhängern bei der gestrigen Aktion "vereinzelt" Hitlergrüße gezeigt und "Heil Hitler" gerufen wurde, wertet die Polizei nun Bildmaterial aus, um Verdächtige auszuforschen, erklärte Hahslinger weiter. Einige Teilnehmer seien der Exekutive bereits bekannt gewesen.
Pegida: Demo und Gegendemo in Wien
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