Vor Bosnien-Finale
Shooting-Star statt Abwehrchef? Österreich bangt um Alaba
Zwar wäre der Real-Madrid-Star rein regeltechnisch wieder spielberechtigt, doch seine gesundheitliche Situation macht einen Einsatz höchst fraglich: Seit seiner Wadenverletzung im Getafe-Spiel (1:0) vor knapp vier Wochen stand der 33-Jährige keine einzige Minute für die Madrilenen auf dem Platz.
Rangnick »Es ist nicht realistisch«
Trotzdem holte Ralf Rangnick seinen Kapitän in den Kader – ein klares Statement: Ohne Alaba fehlt Österreich ein Stück Seele. Der Teamchef ließ ihn vor dem Zypern-Spiel sogar die letzten Worte an die Mannschaft richten. Und die saßen! „Er hat den perfekten Ton getroffen“, schwärmte Rangnick. Beim Thema Einsatz wurde er allerdings schnell wieder nüchtern: „Es wäre schön, aber im Moment ist es nicht realistisch. Er hat noch kein Mannschaftstraining absolviert.“
Und während Alaba sportlich noch auf der Bremse steht, zeigt er abseits des Platzes einmal mehr seine Vielseitigkeit. Denn er kann nicht nur Fußball, sondern auch Mode. Im lässigen Retro-Adidas-Zweiteiler und in Kooperation mit dem italienischen Designer Leo Colacicco posierte der Wiener auf der Sonneninsel Zypern – und präsentierte das Ergebnis später auf Instagram mit einem charmanten „Grazie Mille“.
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Alaba-Überraschung in Aspern
Doch dann kam der kleine, aber feine Hoffnungsschimmer: Beim ersten Training im neuen ÖFB-Campus in Aspern stand Alaba am Sonntag plötzlich wieder am Rasen – zwar „nur“ mit den Wenigspielern, aber immerhin. Und in Österreich keimte sofort ein Funken Optimismus auf. Denn klar ist: Jede einzelne Alaba-Minute könnte im Duell mit den bosnischen Torjägern Edin Džeko und Haris Tabaković pures Gold wert sein. Ganz Österreich hält den Atem an – das letzte Wort ist noch längst nicht gesprochen.
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