Ein Auf und Ab
Meister-7:0 bis Debakel: Rapids Beziehung zum Ostersonntag
An diesem Tag 2008 wurde mit einem 7:0-Auswärtssieg gegen Red Bull Salzburg der Grundstein zum bisher letzten Meistertitel gelegt, am Ostersonntag 2021 gewannen die Hütteldorfer mit dem 8:1 beim WAC so hoch wie seither nicht mehr.
Es gab aber auch Tiefpunkte, und das ausgerechnet gegen Sturm. Der Ostersonntag 2009 brachte eine 0:1-Heimniederlage gegen die Steirer, 13 Jahre später zog man wieder gegen die Grazer mit 1:2 den Kürzeren, diesmal auswärts. Weder mit der möglichen Tabellenführung noch mit Clubanekdoten aus der Vergangenheit wollte sich Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup groß aufhalten. "Wir haben uns nicht sonderlich mit Ostergeschichten beschäftigt."
Platz eins derzeit keine Priorität
Dass nach einem schwachen Herbst und einem langsamen Frühjahrsstart nun dennoch Rang eins in Reichweite ist, bleibt für den Dänen vorerst sekundär. "Weil es zählt erst, wenn das letzte Match gespielt wurde. Das, was für uns zählt, sind die Punkte. Die sind wichtiger als die momentane Platzierung, weil es ist alles sehr eng, und es spielt noch jeder gegen jeden. Das kann sich jede Woche ändern", betonte Hoff Thorup, der stetig Fortschritte wahrnimmt. "Ich bin froh, dass wir jede Woche besser werden. Wir können das sehen, und die Leute können das sehen."
Zurück noch einmal zur Statistik: Von den insgesamt zehn Ostersonntag-Matches Rapids in diesem Jahrtausend wurden übrigens drei verloren. Neben den Pleiten gegen Sturm setzte es im Vorjahr ein 1:5 beim WAC, wenige Tage später war Trainer Robert Klauß seinen Job los.
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