Im Hit gegenSturm
Fan-Eklat bei Rapid trotz Sektorsperre
Am Ostersonntag standen sich in Wien-Hütteldorf mit Rapid Wien und Sturm Graz die beiden Top-Teams der heimischen Bundesliga gegenüber. Nach den Ausschreitungen im Derby gegen die Austria war es das dritte Top-Spiel, das der heimische Rekordmeister ohne Unterstützung der aktiven Fanszene absolvieren musste.
Beide Tribünen hinter den Toren waren als Konsequenz für die Vergehen gesperrt. Dennoch waren am Ostersonntag 16.000 Zuschauer gekommen. Die Liga wollte ein klares Signal gegen Fans setzen, die sich nicht entsprechend benehmen konnten.
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Doch auch ohne die Hardcore-Fans kam es im Liga-Kracher zu Zwischenfällen. In der Schlussphase, als das Spiel schon zugunsten von Sturm entschieden war, machte sich Frust bei so manchem Stadion-Besucher breit.
Gegenstände auf Sturm-Betreuer geworfen
Als Sturm-Spieler Filip Rozga zu einer verletzungsbedingten Behandlung an der Seitenlinie war, wurden bereits die ersten Becher in Richtung der medizinischen Betreuer und des Spielers geworfen. Am Weg zurück jubelte er in der Ecke mit den Sturm-Fans und noch mehr Becher flogen in seine Richtung. Die erste Durchsage, dies zu unterlassen, erfolgte.
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Wenig später kam es zu einem Freistoß direkt in der Nähe des ersten Vergehens. Abermals dürften Gegenstände in Richtung der Sturm-Spieler geflogen sein. Schiedsrichter Gishamer musste zur Seitenlinie eilen und erneut um eine Durchsage bitten. So kam es zu einer weiteren Unterbrechung in einer am Ende zerfahrenen Partie mit einem unschönen Beigeschmack.
Sturm-Star Jusuf Gazibegović war von den Ereignissen nach dem Spiel auch nicht begeistert. "Immer wieder so ein Blödsinn. Das gehört nicht zum Fußball", fand er klare Worte in Richtung der Unruhestifter.
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