4:2-Sieg gegen VfB
Bayern München zum 35. Mal Deutscher Meister
Der Rekordchampion fertigte am Sonntag in München den VfB Stuttgart mit 4:2 (3:1) ab und fixierte damit die erfolgreiche Titelverteidigung. Mit 15 Punkten Vorsprung kann die Truppe um ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer von Borussia Dortmund nicht mehr abgefangen werden. Für die Bayern ist es der 35. Titel bei den Männern in der Vereinsgeschichte.
Neuer nun Rekordmeister beim Rekordmeister
Neuer erlebte seine bereits 13. Meisterschaft mit den Bayern, womit er mit Rekordmeister Thomas Müller gleichzog. Für die Mannschaft von Kompany, der in seinem 64. Bundesliga-Match mit den Bayern den 50. Sieg feierte, lebt zudem der Traum vom Triple aus Meisterschaft, Cup und Champions League weiter. In drei Tagen steht bereits das Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen an. Ende des Monats geht es in der "Königsklasse" im Halbfinale gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Nicht nur deswegen hatte Kompany eine ausschweifende Party am Sonntag schon vor dem finalen Akt zur Meisterschaft ausgeschlossen.
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"Es ist extrem speziell. Gerade diese Saison spielen wir eine sehr gute Bundesliga-Saison", sagte Joshua Kimmich bei DAZN. "Es war keine Saison mit Ups and Downs, wir waren sehr konstant. Das ist uns auf diesem Niveau nicht so oft gelungen. Wir sind sehr, sehr stolz." Ein Wermutstropfen bei dem Jubel ist die schwere Adduktorenverletzung von Serge Gnabry, die sich der DFB-Nationalspieler im Abschlusstraining zugezogen hat. Er falle "für längere Zeit" aus, hieß es daraufhin. Auch die WM-Teilnahme ist für den 30-Jährigen überaus fraglich.
Massenschlägerei mit Verletzten und Festnahmen
Schon vor Beginn der Partie hatten sich rivalisierende Fangruppen vor der Allianz Arena eine Massenschlägerei geliefert. Wie eine Sprecherin der Polizei bestätigte, wurden dabei mehrere Menschen verletzt, darunter auch Polizisten. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften setzte Schlagstöcke sowie Pfefferspray ein, um die Gruppen zu trennen. Laut Polizei gelang es den Beamten, die Situation zügig zu beruhigen.
Wenige Tage nach dem Aufstieg ins Halbfinale der Europa League untermauerte der SC Freiburg seine Ambitionen auch in der Bundesliga. Die Breisgauer besiegten den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim mit 2:1. Maximilian Eggestein (83.) schoss die Freiburger auf Rang sieben, zwei Minuten später wurde Philipp Lienhart eingewechselt.
Der FSV Mainz wendete beim 1:1 bei Borussia Mönchengladbach in der Nachspielzeit eine Niederlage ab. Nach einem Foul an ÖFB-Teamspieler Philipp Mwene, der in der 66. Minute für Landsmann Nikolas Veratschnig eingewechselt worden war, verwandelte Nadiem Amiri den Elfmeter (98.) zum Endstand. Stefan Posch spielte bei Mainz durch, bei Gladbach wurde Kevin Stöger in der 72. Minute ausgetauscht.
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