Weniger Stress
Nur drei Tage Arbeit: Klopp verrät Details über "Teilzeit-Job" bei Red Bull
Fast zwei Jahre ist es her, seit Jürgen Klopp seine Laufbahn als Trainer beendet hat. Nun sprach er auf TV2 bei "Bjorndalen trener Klopp" über seinen neuen Arbeitsalltag und die Gründe für seinen Abschied von der Trainerbank.
Der 58-jährige Fußball-Chef von Red Bull verrät, dass ihm der Stress zu groß war. Er legte sich stets selber zu viel Druck auf. "Wenn ich im Bus auf dem Weg zum Stadion gesessen habe, hat sich meine Brust zusammengezogen. Mindestens 1081 Mal habe ich da gesessen. Der Druck, unter den ich mich selbst gesetzt habe, war lächerlich. Er ging durch die Decke. Ich habe es 1081 Mal gemacht, warum sollte ich es 1090 Mal machen?", zeigt sich Klopp offen wie selten zuvor.
Auch deshalb kann er sich eine Rückkehr auf die Trainerbank derzeit nicht vorstellen. Und das, obwohl er immer noch zu den heißesten Aktien am Trainermarkt zählt und bei praktisch jedem Spitzenverein ins Gespräch gebracht wird, der auf Trainersuche ist.
Klopp in Kritik
Gerade zu Beginn der Saison rückte Klopp immer wieder in den Fokus. Die beiden Aushängeschilder von Red Bull, Leipzig und Salzburg, steckten in tiefen Krisen. Als Fußball-Boss beim Dosen-Konzern war sein Rat gefragt. Die deutschen Bullen haben sich mittlerweile gefangen und liegen wieder auf Champions-League-Kurs, in der Mozartstadt droht hingegen das nächste Jahr ohne Titel.
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Sein neues Leben als "Head of Global Soccer" bei Red Bull genießt er dennoch umso mehr. Der Bullen-Boss, der Medienberichten zufolge ein Jahresgehalt von 8 bis 12 Millionen Euro brutto haben soll, erklärt weiter: "Der Unterschied ist, dass ich jetzt drei Tage arbeiten kann und dann vier Tage habe, an denen ich nichts mache. Besser hatte ich es nie. Ich wurde nicht geboren, um nicht zu arbeiten. Aber ich musste einen Weg finden, um etwas anderes aus dem Leben zu ziehen."
Dennoch hält er fest, dass er trotz selbst eingeteiltem Teilzeit-Job "viel arbeitet", dennoch geht ihm der Stress als Cheftrainer absolut nicht ab. Auch die Vergleiche mit Trainergrößen wie Pep Guardiola vermisst Klopp überhaupt nicht. Jetzt geht es für ihn darum, den Fußball-Kosmos der Bullen wieder an die internationale Spitze zu führen.
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