Premier League
55 Millionen für EIN Tor: Glasners Palace legt für Strand Larsen Rekordsumme hin
Brisant daran: Der 25-jährige Norweger hat in dieser Saison genau einen Liga-Treffer erzielt. 22 Spiele, ein Tor. Diese Bilanz liest sich nicht gerade wie die eines 55-Millionen-Stürmers. Sein bislang einziger Premier-League-Treffer fiel beim 2:3 gegen FC Burnley am 26. Oktober. Seitdem: Flaute statt Feuerwerk.
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100-Millionen-Mann
Und doch glauben sie in London fest an ihn. Denn noch vor einem Jahr war der wertvollste norwegische Fußballers nach Erling Haaland und Martin Ødegaard einer der gefragtesten Angreifer der Liga. In der Saison 2024/25 traf er als Leihspieler für die Wolverhampton Wanderers 14 Mal. Die Wolves zogen die Kaufoption, zahlten rund 30 Millionen Euro an Celta Vigo – und kassieren jetzt mit Gewinn ab. Innerhalb kurzer Zeit durchbricht der Norweger damit die Marke von 100 Millionen Euro an Gesamt-Ablösen. Eine beeindruckende Zahl für einen Spieler, der aktuell eher mit Ladehemmung kämpft.
Glasners letzte Offensive
Für Trainer Oliver Glasner, der den Klub im Sommer verlassen wird, ist der Transfer auch ein Statement. Der Österreicher hatte die Transferpolitik zuletzt offen kritisiert – nun bekommt er doch noch seinen Wunsch-Stoßstürmer. Eigentlich war Larsen als Ersatz für Jean-Philippe Mateta eingeplant. Der Franzose stand kurz vor einem Wechsel zur AC Milan, doch der Deal platzte nach dem Medizincheck. Jetzt könnte Palace den Neuzugang trotzdem dringend brauchen: Mateta droht monatelang auszufallen – zudem warten die „Eagles“ seit zwölf Pflichtspielen auf einen Sieg. Am Sonntag reichte es gegen Nottingham nur für ein 1:1.
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Risiko oder Meistergriff?
55 Millionen Euro für einen Stürmer im Formtief – das ist mutig. Oder verzweifelt. Vielleicht beides. Crystal Palace setzt alles darauf, dass der 1,93-Meter-Hüne wieder zu jener Durchschlagskraft findet, die ihn vor einem Jahr zum Shootingstar machte. Gelingt das, wirkt die Summe plötzlich visionär. Bleibt die Torflaute, wird der Rekordtransfer schnell zur Dauer-Schlagzeile. Fest steht: Langweilig wird es im Süden Londons garantiert nicht.
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