Teamchef
Rangnick mit Arnautovic-Ansage: "Mache mir Sorgen"
Marko Arnautovic, Österreichs Rekordtorschütze, wird seine Karriere nach der WM 2026 beenden. Der 35-Jährige hat damit einen klaren Schlussstrich unter seine internationale Laufbahn gezogen, was auch Auswirkungen auf die Zukunft des Teamchefs Ralf Rangnick hat.
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Rangnick über Arnautovic und Gregoritsch
Der Teamchef, der im Sommer 2022 die Leitung der ÖFB-Elf übernommen hatte, sieht in der bevorstehenden Veränderung eine Herausforderung für die Zukunft des österreichischen Fußballs.
„Nach der WM wird der eine oder andere seine Karriere in der Nationalmannschaft beenden“, sagte Rangnick bei Servus TV. Besonders der Sturm bereitet ihm Sorgen, da wichtige Torschützen wie Arnautovic und Michael Gregoritsch dann nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. „Da kann mir Josef Pröll auch nicht helfen“, fügte Rangnick an.
Rangnicks Vertrag und seine Zukunft
Der Vertrag von Ralf Rangnick, der Österreich nach 28 Jahren erstmals wieder erfolgreich zur WM-Qualifikation führte, läuft nach dem Turnier aus.
Gespräche über eine mögliche Verlängerung wurden bereits mit ÖFB-Präsident Josef Pröll geführt. Rangnick bleibt jedoch zurückhaltend: „Es war ein vertrauensvoller Austausch. Schauen wir, was die Zukunft bringt, es gibt keine Tendenz“, so der 67-Jährige auf ServusTV.
Langfristige Perspektive und Visionen
„Es ist ja nicht die große Eile“, erklärt Rangnick und betont, dass für ihn die langfristige Perspektive und Visionen entscheidend seien.
„Im Moment macht es großen Spaß, aber man muss auch überlegen, wie es nach dem Turnier weitergeht. Angenommen, wir kommen bei der WM sogar weiter als bei der Euro – dann ist es nicht einfach, das nochmal zu toppen“, sagte Rangnick.
Rangnicks Wunsch für die WM
Die Weihnachtszeit verbringt Rangnick im Kreise seiner Familie, mit dem Wunsch ans Christkind: „Wir wollen weiterkommen als bei der Euro. Die Jungs sollen gesund bleiben, dann müssen wir uns vor niemandem fürchten.“ Ob er 2030 noch Teamchef ist, lässt er offen: „Nicht unmöglich.“
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