Tor & zwei Assists
Sabitzer führte die Tor-Gala als Kapitän an
Als Kapitän vorangegangen, als Spielmacher geglänzt und als Familienvater gejubelt – dieser Abend im Wiener Prater gehörte ganz allein unserem „Sabi“.
Schon nach elf Minuten bebte das Stadion zum ersten Mal, als der Unparteiische auf den Punkt zeigte. Marcel Sabitzer übernahm in gewohnt souveräner Manier die Verantwortung, legte sich den Ball zurecht und versenkte den Strafstoß eiskalt zum 1:0 in den Maschen. Es war sein mittlerweile 24. Treffer im Dress der Nationalmannschaft – ein Tor, das die Richtung für diesen historischen Abend vorgab. Doch mit dem eigenen Treffer gab sich der nimmermüde Antreiber noch lange nicht zufrieden.
Sabitzer, der Strippenzieher
In der 51. Minute bewies er erneut sein goldenes Auge für die Mitspieler, als er Michael Gregoritsch mit einer ideal getimten Vorlage bediente, die dieser eiskalt zum 2:0 verwertete. Sabitzer lief förmlich heiß und krönte seine Mega-Bilanz in der 79. Minute mit einem weiteren Geniestreich. Diesmal bediente er seinen Dortmunder Teamkollegen Carney Chukwuemeka, der zum zwischenzeitlichen 4:1 einnetzte.
Nach 80 Minuten voller Intensität und Spielwitz war der Arbeitstag für den großen Helden schließlich beendet. Unter tosendem Applaus und Standing Ovations der über 40.000 begeistertern heimischen Fußball-Fans verließ Marcel Sabitzer den Rasen, um Platz für Rückkehrer Sasa Kalajdzic (LASK) zu machen.
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