Nicht im Kader
WM-Drama um Neymar: Ancelotti plant ohne Superstar
Die heurige Weltmeisterschaft wirft ihre Schatten voraus, doch der Rekordtorschütze der "Selecao" musste vergangene Woche abermals zuschauen. Brasiliens Nationalmannschaft bestritt Ende März die wichtigen Härtetests gegen Frankreich und Kroatien. Auf der Kaderliste suchte man den Namen des Superstars, der mittlerwiele wieder in seiner Heimat beim FC Santos kickt, allerdings vergeblich.
Für den Offensiv-Star, der im Jänner ablösefrei zu seinem Heimatklub zurückgekehrt ist, war es ein weiterer herber Rückschlag. Sein letztes Länderspiel absolvierte Neymar im Oktober 2023, bevor ihn ein Kreuzbandriss lange außer Gefecht setzte.
Teamchef Ancelotti lässt die Tür für eine WM-Teilnahme zwar noch einen Spalt offen, stellt aber unmissverständliche Bedingungen an seinen Schützling. "Neymar kann zur WM fahren - wenn er 100 Prozent fit ist", so die klare Ansage des Italieners.
Neymar verärgert
Der Spieler selbst zeigte sich ob der Entscheidung des Trainers logischerweise niedergeschlagen. Im Rahmen eines Auftritts machte er aus seinem Frust kein Geheimnis. "Natürlich bin ich verärgert und traurig, dass ich nicht nominiert wurde", erklärte Neymar, gab sich aber sogleich kämpferisch: "Es gibt noch eine letzte Nominierung für die Weltmeisterschaft, und mein Traum lebt weiter. Wir stehen das gemeinsam durch."
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Fakt ist: Neymar muss in den kommenden Wochen beim FC Santos auf dem Platz beweisen, dass er den hohen Ansprüchen noch gerecht werden kann. Gelingt ihm das nicht, wird die WM 2026 ohne den Zauberfuß stattfinden.
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