Karriere in Gefahr?
"Wir wissen es nicht": Große Sorge um MotoGP-Star Marc Marquez
Mit 33 Jahren will die spanische MotoGP-Ikone immer noch Gas geben. Nach mittlerweile 99 Grand-Prix-Siegen sorgte seine Leistung in dieser Saison allerdings für große Sorge im Fahrerlager und bei den Fans. Ist er sogar früher als geplant gezwungen, seine Karriere zu beenden?
Holte der Spanier seinen neunten Weltmeistertitel, den ersten auf einer Ducati, und bewies damit, dass er immer noch zu den Besten der Besten gehört. Doch in der laufenden Saison sorgte er wieder mit Stürzen für Aufsehen, anstatt mit Siegen. Jetzt werden erstmals Stimmen laut, dass der Gesundheitszustand schlechter sei als angenommen.
Sinnbildlich dafür war der GP der USA in Austin. Ein Kurs, den Marquez liebt und schon sechs Mal gewinnen konnte. Doch diesmal reichte es nur auf Platz 5, danach gestand er selbst, dass er nicht mehr "den Unterschied ausmachen" könne. Eine Aussage, die für viel Aufsehen gesorgt hatte und bei manchem Fan die Alarmglocken schrillen ließ.
WM-Rivale besorgt
Auch sein langjähriger WM-Rivale Andrea Dovizioso untermauert das mit seinen aktuellen Aussagen gegenüber Moto.it. "Meiner Meinung nach ist Marcs Situation viel ernster als gedacht. Austin hat das endgültig bestätigt. An einem Ort, wo er den Unterschied hätte ausmachen sollen, konnte er das nicht", so der aktuelle Yamaha-Testfahrer. Ihm zufolge sei das große Problem von Marquez nicht sein Alter, sondern die verletzte rechte Schulter.
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"Marc ist einer der Fahrer, die sich nie beschweren und Ausreden suchen. Es ist also nicht ganz klar, wie es ihm wirklich geht und wie groß seine Probleme sind. Ich denke, dass die Lage viel ernster ist als gedacht", befürchtet Dovizioso weiter. Marquez hat, ähnlich wie in der Formel 1, nun fast einen Monat Rennpause, weil der GP von Katar verschoben werden musste. Die letzte Hoffnung ist, dass der 33-Jährige in dieser Zeit seine Verletzungen ausheilen lassen kann und dann beim Heim-GP in Jerez wieder angreifen kann.
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