WM-Auftakt in Zürich
ÖEHV-Team startet gegen Briten "Mission Klassenerhalt"
Während es bei der Eishockey-A-WM bereits am ersten Tag mit dem Vorrunden-Duell zwischen Gastgeber Schweiz und Titelverteidiger USA zum ersten grossen Kracher kam, wird es für Österreichs ersatzgeschwächtes Team heute (12:20 Uhr/live ORF 1) gegen Grossbritannien ernst. In Zürich geht es für die Truppe von Teamchef Roger Bader sofort um den Klassenerhalt. Die Spiele gegen die Briten und morgen gegen Ungarn (16:20 Uhr/live ORF 1) gelten als absolute Schlüsselpartien. Mit zwei Siegen gegen die direkten Konkurrenten würden sich die Österreicher praktisch aller Abstiegssorgen entledigen, bevor die ganz grossen Nationen warten.
Historische Chance zum WM-Auftakt
Erstmals seit Einführung des aktuellen Modus mit zwei Achter-Gruppen im Jahr 2012 stehen die entscheidenden Spiele um den Verbleib in der A-WM direkt am Anfang des Turniers an. Die ÖEHV-Auswahl hat sich mit einer intensiven Vorbereitung darauf eingestellt. Die gelungene Generalprobe gegen Slowenien, die mit 4:1 gewonnen wurde, gab dem Team zusätzlich Selbstvertrauen. Zudem gibt es einen kurzfristigen Kader-Zuwachs: Vinzenz Rohrer ist als Verstärkung aus Nordamerika zum Team gestossen, um die Lücken der hochkarätigen Absagen zu füllen.
Kapitän Schneider warnt vor Übermut
Trotz der Euphorie nach dem sensationellen Viertelfinal-Einzug im Vorjahr mahnen die Führungsspieler zur Vorsicht. Verteidiger und Schweiz-Legionär Bernd Wolf betont, dass man auch bei einer Niederlage cool bleiben müsse: „Die WM ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Kapitän Peter Schneider erwartet einen harten Schlagabtausch und spricht von einem „Dogfight“. Da gleich fünf WM-Debütanten im Kader stehen, ist die Aufgabe für Roger Bader eine besondere Herausforderung. Das Ziel ist klar: Die Entwicklung des österreichischen Eishockeys der letzten Jahre soll mit dem Verbleib in der Weltelite bestätigt werden.
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