Schwarz auf Platz 6
ÖSV-Watschn bei Noel-Sieg zum Kitzbühel-Finale
Was für eine verrückte Entscheidung am verregneten Ganslernhang: Ein Top-Läufer nach dem anderen kämpfte mit dem "Eislaufplatz". Manuel Feller, Achter nach dem 1. Lauf, riskierte alles und vergab einen möglichen Podestplatz mit einem schweren Fehler - nur Platz 9. "Das war Schadensbegrenzung", so der Slalomweltcup-Titelverteidiger. "Aber es war wieder ein blöder Fehler von meiner Seite zu viel."
Auch Marco Schwarz konnte nicht mehr zulegen und gestand nach Platz 6 (+0,43): "Natürlich wär mehr drinnen gewesen." Damit bleiben die in der WM-Saison noch sieglosen ÖSV-Herren auch nach 23 Rennen ohne Sieg, im Slalom ging sich noch nicht einmal ein Podest aus.
Halbzeit-Leader Haugan flog raus
Der Halbzeit-Zweite Steven Amiez (FRA) patzte, Leader Timon Haugan (NOR) flog überhaupt raus - wie Henrik Kristoffersen im 1. Durchgang. Damit schaffte Clement Noel den Sprung von Halbzeit-Platz 4 auf 1. Mit seinem vierten Saisonsieg löste Noel Kristoffersen wieder an der Slalomweltcup-Spitze ab.
Zweiter wurde Alex Vinatzer (ITA/+0.09), Lucas Braathen (+0,19) fuhr als Dritter zum dritten Mal für Brasilien aufs Podest.
Nächste Chance am Mittwoch in Schladming
Fabio Gstrein (8.), Johannes Strolz und Dominik Raschner (ex aequo auf Platz 12) sorgten für ein starkes Mannschaftsergebnis der Österreicher. Nur mit den Plätzen ganz vorne will es nicht klappen.
Fazit von Marco Schwarz nach seiner besten Platzierung seit dem Comeback nach Kreuzband- und Rücken-OP: "Der Aufwärtstrend ist da, den nehm ich mit nach Schladming."
Beim traditionellen Nightrace am Mittwoch (17.45/20.45, ORF1 live) haben unsere Asse die nächste Chance. 24 Stunden davor geht ein Riesentorlauf über die Bühne.
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