Riesen-Frust
Ski-Dominator Odermatt zittert jetzt vor Verstappen-Schicksal
Um die Sicherheit der Atlethen zu erhöhen plant der Welt-Skiverband FIS in der kommenden Saison gravierende Änderungen. Unter anderem sollen dabei die von Marco Odermatt bevorzugten Carbon-Schienbeinschoner abgeschafft werden und die Schuh-Höhe stärker reglementiert werden.
Auch die Helme sollen modernisiert werden, damit diese nicht mehr zu schnell frei kommen können. Besonders hart treffen könnte die Regeländerung den bisherigen Dominator Marco Odermatt. Sportfans stellen sofort eine Parallele zur Formel 1 her. Dort fährt Vierfach-Weltmeister Max Verstappen seit dieser Saison dem Feld hinterher, anstatt um die Podestplätze ein Wörtchen mitzureden. Grund dafür ist ebenfalls vorgenommene Regeländerung.
Vorwurf an Österreich
Gegenüber der Schweizer Zeitung Blick kritisierte Odermatt, der bereits drei Weltmeistertitel und fünfmal den Gesamtweltcup sichern konnte, das Vorhaben scharf. Dem Ski-Superstar zufolge sei es eine "Trotzreaktion der Österreicher".
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"Sie haben sie alle auch probiert. Aber offenbar keinen Benefit davon bekommen. Wie ich es auch finde. Es löst einfach mehr das persönliche Problem. Das ist sicher auch ein Grund, warum sie das verbieten", attackiert der 28-jährige Schweizer den Verband und hat auch schon einen Schuldigen gefunden.
Grund für seine Unzufriedenheit ist, dass er seit Jahren mit Schienbeinproblemen kämpft und diese durch einen orthopädischen Schoner entschärfen konnte. Dieser muss nun völlig neu entwickelt werden und könnte entsprechend auf dem Prüfstand stehen. Allerdings soll es auch beim neuen Reglement die ein oder andere Lücke geben, die man nun versucht zu finden. Etwa in Form einer Ausnahmebewilligung aus medizinischen Gründen, genau auf diese hofft "Odi" nun.
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