Laut Olaf Scholz
Auch Europa kann große KI-Investitionen wie die USA stemmen
"Es ist ganz klar. Wir brauchen mehr Investitionen in KI, das kann auch gut gelingen in Europa und ganz besonders in Deutschland", sagte Scholz am Montag am Rande einer SPD-Wahlveranstaltung in Schwerin. Jüngste Untersuchungen belegten, dass Deutschland in der Forschung der KI führend in der Welt sei.
"Viele derjenigen, die an den bekannten KI-Modellen mitgearbeitet haben, sind an deutschen Universitäten ausgebildet worden, haben dort geforscht und gelehrt", betonte er. Jetzt gehe es aber darum, dafür Sorge zu tragen, dass privates Kapital das Wachstum erfolgreicher KI-Unternehmen in Deutschland und Europa fördere. Dafür sei die Vollendung der EU-Kapitalmarktunion so wichtig.
"Wir haben in Europa genug Geld, um so große, Hunderte Milliarden schwere Investitionen zu stemmen, wie das auch in den USA der Fall ist", sagte Scholz. Deshalb sei er froh über die Gelegenheit, auf dem KI-Gipfel in Paris mit Unternehmensführern aus dem Bereich sprechen zu können. Man müsse aus der Künstlichen Intelligenz auch "eine große Sache für Europa machen, das wird notwendig sein".
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